Energiewechsel

Kriftel: „Erste Hilfe“ und Infobesuch bei Berufsfeuerwehr

Pressemeldung vom 19. August 2009, 13:31 Uhr

Kriftel. Das DRK in Kriftel beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder an den Ferienspielen und machte für die Teilnehmer beider Gruppen ein Programm für den Tag – und für die Kinder, die beim DRK übernachten wollten, noch ein interessantes wie auch spielerisches Abendprogramm mit Frühstück am nächsten Morgen, dem Sonntag. Jugendrotkreuz-Leiterin Karin Barthel-They betreute mit zehn DRK-Aktiven insgesamt 27 Kinder, von denen 22 in der Lindenschule übernachteten.

Das Abendprogramm sah u.a. eine Fahrt nach Frankfurt-Nied zur Feuerwache der Berufsfeuerwehr vor und danach einen Gang auf dem Insektenlehrpfad und eine „Schnitzeljagd“ im Freizeitpark. Die Fahrt nach Nied zur Feuerwache ist eine Folge aus dem Ablauf von DRK-Einsätzen, wenn es ernst wird: In der Regel fahren jetzt Feuerwehr und DRK gemeinsam aus, wenn die Wehr zum Einsatz gerufen wird. So erkannten die Kinder auch den Zusammenhang von Wehr und DRK. Und sie erfuhren, wie eine Berufsfeuerwehr organisiert ist und über den ganzen Tag im Schichtbetrieb arbeitet.

Das Tagesprogramm des DRK für die Kinder war vielseitig: Es wurde im Freizeitpark am Festplatz abgehalten. Dort waren auch der technische Einsatzwagen vom THW Hofheim und der Ambulanzbus des ASB aus Frankfurt/Main aufgefahren. Die jeweiligen Besatzungen zeigten den Teilnehmern, was sie alles an Einrichtung und Hilfsmitteln in den Fahrzeugen mit sich führen und erläuterten ihnen auch, wofür sie beides brauchen. Im ASB-Bus wurde den Kindern ganz praktischer Rettungsdienst am Menschen demonstriert, wozu sich auch eine Teilnehmerin auf die Tragbahre legen durfte.

Die Teilnehmer waren in Gruppen aufgeteilt worden. Während jeweils eine im ASB-Bus und am THW-Großfahrzeug war, durfte eine andere spielen, und wieder eine andere befasste sich mit „realistischer Unfalldarstellung“. Dazu gehört das Schminken von einer Wunde auf die Haut an Arm oder Bein, dass es wie echt aussieht. Das ist wichtig, um der Schockwirkung bei Helfern bei einem echten Unfall mit Wunden vorzubeugen. Die Kinder erfuhren und lernten auch, wie zur „Ersten Hilfe“ der Notruf abgesetzt wird, wie man sich meldet und möglichst konkret schildert, was wo passiert ist. Eine weitere Übung war das Verbinden und Anlegen eines ersten Verbands im Fall der „Ersten Hilfe“.

Das Tagesprogramm lief über sechs Stunden, von zehn bis 16 Uhr. Das ist eine lange Zeit. Natürlich wurde zwischendurch auch zu Mittag gegessen. Zur Abwechslung gehörte das Spielen. Dazu wurde das Mikadospiel mit großen Stäben auf dem Grün des Freizeitparks ausgeworfen.

Die Kinder nehmen gern an diesem abwechslungsreichen Übungstag des DRK teil. Das kann Karin Barthel-They anhand der Teilnehmerliste ablesen: Etwa die Hälfte der Kinder ist neu hinzugekommen, die andere Hälfte war bereits im Vorjahr dabei und frischt mit der Wiederholung seine Kenntnisse und Fähigkeiten bei den Übungen auf. Das hohe Interesse weckt im DRK natürlich die Hoffnung, aus dem Teilnehmerkreis Ferienspiele auch ein paar Mitglieder zu gewinnen, die für das DRK aktiv werden wollen.

Quelle: Gemeinde Kriftel – Pressestelle

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