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Kriftel: Jagdgenossenschaft Kriftel – Hoss bleibt Jagdvorsteher

Pressemeldung vom 29. April 2015, 10:42 Uhr

Kriftel. In der Genossenschaftsversammlung der Jagdgenossenschaft Kriftel ist Edelbert Hoss erneut zum Jagdvorsteher gewählt worden. Seine Wahl erfolgte in offener Abstimmung und einstimmig. In der Stellvertretung gab es einen Wechsel: Friedel Mitternacht kandidierte nicht mehr. Auf Wahlvorschlag stellte sich Herbert Leister zur Wahl und wurde ebenfalls in offener Abstimmung einstimmig gewählt.

Zu Kassenprüfern wurden Bernhard Schäfer und Berthold Heil gewählt. Schäfer wurde einstimmig wiedergewählt und gebeten, seine Aufgaben als „Wildschadensschätzer“ weiterhin wahrzunehmen.

Leinenpflicht im Hochfeld

In der umfangreichen Tagesordnung über 13 Punkte sprach Hoss die Überarbeitung der Satzung an, die mit Blick auf Vorgaben des Bundesjagdvorstands noch erfolge, was einen hohen Aufwand bedeute. Des Weiteren bittet er die Bürger, bei Spaziergängen im Hochfeld und weiteren Anbaugebieten in der Gemeinde ihren Hund anzuleinen. Es bestehe dort „Leinenpflicht“.

Erneut machte Hoss auf die Gemeinsamkeit von „Jagd und Landwirtschaft“ in Kriftel aufmerksam. Er ging auch auf die Fraßschäden von Kaninchen auf dem Krifteler Friedhof ein, denen man unter anderem mit Frettchen begegne.

Hoss dankte der Gemeinde für ihre Unterstützung. Er sprach ebenso den Feldschützern seinen Dank aus, die mit ihrer wachsamen Anwesenheit im Feld für „Sicherheit und Ordnung“ sorgten. Der Jagdvorsteher wies darauf hin, dass die Anbau-Feldgemarkung dem Erwerb diene und kein „Freizeitpark“ sei.

„Schlaue“ Hasen?

Jagdpächter Helmut Schulte-Oestrich gab einen Überblick über die Jagd im Feld und drückte seine Überraschung aus, dass man bei einer Vorabzählung von Hasen im Feld auf über 130 gestoßen sei, die sich aber versteckt hielten, als die Jäger kamen. Daher hätten nur 26 geschossen werden können. Im „Läusgrund“ seien dann etwa 90 gezählt worden.

Auch Füchse, Dachs und Marder halten sich im Krifteler Gelände auf. Zwei Böcke seien totgefahren worden. Tauben, Elstern und Krähen mussten geschossen werden. Um den Krifteler Friedhof zu schützen, werde ein Falkner hinzugezogen. Der Schutz müsse auch um den Friedhof herum erweitert werden. Dafür bitte man die Polizei hinzu.

Jirasek: Erhalt des „kurzen Wegs“

Aus der Gemeinde nahmen der Erste Beigeordnete Franz Jirasek und Volker Kaufmann, Schriftführer der Jagdgenossenschaft, an der Genossenschaftsversammlung teil. Jirasek dankte der Jagdgenossenschaft für ihre Tätigkeit. Jagdgenossenschaft und Landwirtschaft seien im Rathaus geschätzt. Es bliebe dabei, den Kontakt miteinander wie bisher über den „kurzen Weg“ fortzusetzen.

Jirasek dankte dem aus dem Vorstand ausgeschiedenen zweiten Vorsitzenden Friedel Mitternacht für seinen Einsatz in seiner Wahlzeit und gratulierte den neu- und wiedergewählten Herren. Des Weiteren erreichte Jirasek einen Termin zur informativen Gemarkungsfahrt von Gemeinde und Jagdgenossenschaft, die der Verwaltung stets vor Augen führe, was sich im weiten Feld ereigne. Diese soll am Dienstag, den 19. Mai, stattfinden.

Quelle: Gemeinde Kriftel

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