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Kriftel: Lebhafte „Olympiade“ auf dem Schulhof

Pressemeldung vom 10. Juni 2011, 08:55 Uhr

Sackhüpfen, Seilspringen, Zielwerfen mit Bällen, Kartoffel-Lauf (wie Eierlauf, nur mit Kartoffel statt Ei) – auf dem Schulhof der Lindenschule konnten die Kinder in dieser Woche in den großen Pausen an einer „Pausen-Olympiade“ teilnehmen. Dazu waren insgesamt sieben Stationen mit Bewegungsspielen aufgebaut worden. Eltern wiesen die Kinder in die jeweiligen „Disziplinen“ ein. Die „Olympiade“ war eine besondere Aktion im Rahmen der Dauereinrichtung „Pausenspaß“, die es bereits seit über zehn Jahren an der Schule gibt. Die Idee dahinter: Eltern, deren Kinder die Grundschule besuchen, bieten auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis den Schülern in Pausen gemeinschaftliche bewegungsfördernde Aktivitäten an.

Die mobile beratung Kriftel hatte dieses Projekt einst angeregt und anfangs auch begleitet. Doch schon bald hatten Eltern alles selbst organisiert. So ist es bis heute geblieben. Das „Pausenspaß“-Team besteht derzeit aus über zwanzig Helferinnen und Helfern. Geleitet wird es seit zwei Jahren von der Kriftelerin Mara Detering, die diese Aufgabe jetzt abgeben wird und auch bereits Nachfolgerinnen dafür gefunden hat. Der Bedarf am „Pausenspaß“ ist unverändert groß, die Kinder nehmen stets mit Begeisterung daran teil. Gleich nach ihrer Einschulung lernen das Angebot kennen. „Wir stellen das Projekt am Anfang eines jeden Schuljahres in den neuen ersten Klassen vor“, berichtet Mara Detering.

Der Förderverein der Lindenschule unterstützt die Aktivitäten und besorgt von Zeit zu Zeit neues Material für die Spiele wie z.B. Bälle, Springseile oder Reifen. Wichtig ist natürlich, dass Jahr für Jahr auch neue Eltern (oder Großeltern) beim „Pausenspaß“ mitmachen, weil andere vor allem wegen Schulwechsel ihres Kindes aus dem Team ausscheiden. Die Spiele bieten den Grundschülern in der Pause gute Gelegenheiten, ihren natürlichen Bewegungsdrang abzureagieren. So tragen sie auch dazu bei, dass unnötige Querelen und Streitigkeiten vermieden werden.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

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