Energiewechsel

Kriftel: Lebhafte St. Vitus Fastnacht im Gemeindesaal

Pressemeldung vom 18. Februar 2015, 14:45 Uhr

Kriftel. Erneut ist es Hanni Hergenröther gelungen, nach dem Gottesdienst im Katholischen Gemeindehaus einen frischen, fröhlichen, auch manchmal nachdenklichen Sonntagvormittag mit der beliebten „St. Vitus-Fastnacht“ zu bieten. Sie hatte den bewährten „Musikus“ Georg Schwarz an ihrer Seite, der mit Instrument, Gesang und bekannten Fastnachtslieder mithalf, im vollbesetzten Saal Fastnachtstimmung zu verbreiten.

Hanni Hergenröther riet, tüchtig „Supp“ zu löffeln. Die „St. Vitus-Fastnacht“ kostet keinen Eintritt und auch Essen und Trinken sind umsonst. Lediglich um eine Spende wird gebeten.

Neun Programmpunkte konnte die „Sitzungspräsidentin“ ansagen. Den Auftakt machte der Chor „Neues Geistiges Lied“ mit dem Auftritt einer gelungenen „Udo Jürgens Revival Band“. Mit Clemens Schäfer kam ein „Häuslebauer“ in die Bütt, der ein Lied über das Leiden am Bauen hätte singen können, wenn er nicht gesprochen hätte. Bauen, und das „einmal im Leben“, kann ein Schmerz sein, den man nie vergisst, so der Redner.

Mit der jungen Garde des „KKK“ kam die Fastnacht farbenprächtig, jung und schwungvoll auf die Bühne vor das von Severin Leber gemalte Bühnenbild der Katholischen Pfarrkirche, deren Türme sich neigen und biegen, wenn der Narr auf ihren Platz nimmt. Danach wurde es süß und bitter, heiter und ernst: Zwei Ehepaare, je aus Kriftel und Hofheim, ließen sich zum gemeinsamen Mittagessen nieder, was zunächst einen freundlichen Verlauf nahm, solange es um Genuss der flüssigen „Birne Hasenbach“ ging. Aber dann! Die Küche hatte nur noch einen „Vitus-Zipfel“ als Nachtisch anzubieten, den sich die beiden Herren teilen wollten. Die erst kurz zuvor im Krifteler Parkbad aufgekommene Verbindung dieser Paare zerbrach in Beschimpfungen mit Lokalkolorit. Können Hofheimer und Krifteler doch nicht zusammen finden – erst recht nicht, wenn es ums brüderliche Teilen geht?

Auf den Streit folgte der Erfolg von „Atemlos“. Dem humorvollen „St. Vitus-Doktor“ Werner Pfeffer gelang es, Gesundheit und Therapie in kurzen Sätzen und Empfehlungen an „Frau und Mann“ im Saal zu bringen, die diesem „Haus- und Kirchenarzt“ gerne lauschten. Sie wünschten eine Zugabe.

Dann kam ein Bild aus den Tierparks dieser Welt auf die Bühne: Eine Herde Elefanten fand sich zum Arbeitstanz zusammen. Ein „Männerballett“ von „herrlicher“ Art, das starken Beifall bekam und ebenfalls eine Zugabe absolvierte. Pastoralreferent Dr. Thomas Hammer, an sich ein Herr der Kirche, der auch Wind und Wetter trotzt, wenn er Motorrad fährt, sorgte mit einem Vortrag über „Weicheier“ für gute Laune. Und Bürgermeister Christian Seitz nahm sich erneut die Entsorgung vor und stimmte sein Klagelied über die Tonnenwirtschaft und ihre Vielfalt an. Beide Redner wurden mit viel Beifall und Orden für ihre Auftritte belohnt.

Quelle: Gemeinde Kriftel

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