Energiewechsel

Kriftel: Neu – Fahrradständer samt „Pfand-Luftpumpe“ auf dem Lindenplatz

Pressemeldung vom 16. April 2015, 14:07 Uhr

Kriftel. Radfahrer erleben diesen Schrecken: Die Luft im Reifen weicht. Der Griff zur Luftpumpe am Rad greift ins Leere, weil man sie ausgerechnet heute nicht dabei hat. In so einem Fall ist es gut zu wissen, dass man sich in Kriftel jetzt öffentlich „Luft holen“ kann. In zentraler Lage, auf dem Lindenplatz, haben jetzt ADFC (Allgemeiner deutscher Fahrradfahrer Club) und Gemeinde eine Ständer-Einrichtung installiert, die vier Räder, auch breitreifige „Bikes“, aufnehmen kann und zugleich Luft mittels „Pfand-Luftpumpe“ abgibt. Man braucht dazu nur eine Ein-Euro-Münze oder den Einkaufschip für SB-Warenkörbe.

Eine offizielle Übergabe dieser Installation erfolgte jetzt durch Dr. Holger Küst, Sprecher des ADFC Hofheim/Eppstein/Kriftel, an den Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Franz Jirasek, und Volker Kaufmann von der Gemeinde. Einrichtung auf Kosten des Clubs ist nicht billig. Sie liegt bei etwa 800 Euro pro Stück und Verankerung im Boden.

„Wir hatten dieselbe Vorstellung von der Aufstellung,“ schildert Jirasek die gemeinsame Überlegung nach örtlicher Installation zwischen Rathaus und Club. Die Fahrradfahrer in Kriftel werden dieser Aufstellung in zentraler Lage Ortsmitte zustimmen. Hier können auch „Pulks“ anhalten, ohne den Verkehr auf der Straße zu behindern, und neue Luft tanken.

Jirasek erkennt in dieser Aufstellung ein Entgegenkommen des Clubs an die Gemeinde: Seit Jahren verhandele und spreche man freundlich miteinander, treffe sich auch zu einem regelmäßigen Jahresgespräch, und überlege gemeinsam, wie man Kriftel noch fahrradfreundlicher und damit auch umweltfreundlicher gestalten könne.

Entfernungshinweisschilder für Fahrradfahrer bestehen bereits in Kriftel. Man denke auch an weitere Bordsteinabsenkungen, womit man auch Rollstuhlfahrern und älteren Mitbürgern an Rollatoren entgegen kommt. „Alles was ein Rad hat kommt auf den Prüfstand“, beschreibt der Erste Beigeordnete das gemeinsame Bemühen von Verwaltung und Club. Wenn es dabei mal eng wird für Fußgänger und Radfahrer wird in Kriftel eher zugunsten der Fußgänger markiert.

Mit der Schmelzwegsanierung sei sowohl für Radfahrer wie Fußgänger eine Ideallösung parallel zur Fahrbahn Autoverkehr gelungen, weist Jirasek auf eine jüngste Maßnahme hin, die beispielhaft für die drei Verkehrsteilnehmer Fußgänger, Fahrradfahrer und Motorisierte sei.

Quelle: Gemeinde Kriftel

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