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Kriftel: Neueröffnung Geschäftsstelle – „Zuhause Mobil“

Pressemeldung vom 23. Oktober 2012, 14:14 Uhr

Ambulante Dienste
Hilfe für Betroffene und Angehörige im Kreis

Für Mitbürger mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung im MTK, die in eigener oder gemieteter Wohnung leben oder darin in Zukunft wohnen möchten, hat der Verein „Inklusion durch Förderung und Betreuung“ („IFB“) e.V., einschließlich „IFB“-Stiftung, durch seine Tochtergesellschaft „Gemeinnütziges Zuhause GmbH“, den Bereich „Zuhause Mobil“ der Gesellschaft geschaffen, der dieser Tage in der Kreisstadt, gegenüber dem Landratsamt, Am Kreishaus 14, „die erste Geschäftsstelle im Main-Taunus-Kreis“ eröffnet hat.
Ziel von „Zuhause Mobil“ ist es, Betroffenen „ein Maximum an Selbstständigkeit und Mobilität“ für Wohnen und ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen oder zu erhalten. So drückt es Geschäftsleiterin Marion Fischer aus und ergänzt: „So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig, das war schon immer der Leitgedanke unserer Arbeit.“

Sie bleibt aktuell und notwendig und wird es seit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2007, gültig ab 2009, durch die Bundesregierung noch mehr. Im Gegensatz zu früherer, vielfach stationärer Unterbringung in Heimen, wird es aktuell immer mehr Ziel, eine „inklusive Gesellschaft“ zu schaffen, in der Menschen mit und ohne Behinderung „selbstverständlich zusammen leben“. „Zuhause Mobil“ will durch „individuelle Lösungen“ dazu beitragen.
Die „IFB“ traut sich das zu und kann auf ein „gewachsenes, soziales Netzwerk“ seit 50 Jahren verweisen, das in Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis, MTK, Leipzig und auch in Klipriver in Südafrika aktiv ist – „rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, 365 Tage im Jahr“ beschreibt sie ihren Einsatz Menschen mit Behinderung sind angesprochen, ebenso deren Angehörige, Senioren und Ratsuchende, Jung und Alt.

Das Landratsamt zeigt sich daran ebenfalls interessiert: Zur Eröffnung der nahen Geschäftsstelle war Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier gekommen, der auch Vorsitzender des neugeschaffenen Beirats des Kreises für Menschen mit Behinderung ist. Auch der Vorsitzende des Kommunalen Beirats in Hofheim für die Belange von Menschen mit Behinderung, Prof. Dr. Kurt Jacobs, wird diese neue Einrichtung im Kreis sicher begrüßen, denn er hatte bereits vor Gründung des Beirats im Kreis darauf hingewiesen, dass in mehreren MTK-Kommunen entsprechende Ansprechpartner fehlen. Betroffene gibt es in jeder der zwölf Städte und Gemeinden im Kreis.

Die „IFB“ kann wirken: Bisher kümmern sich rund 800 Mitarbeiter in 40 Einrichtungen um Betroffene und Angehörige. Die Struktur des Vereins weist auf hohen ehrenamtlichen Einsatz hin. Der Verein besteht nach Angaben seit 1959 als private Interessensvertretung und wurde von Christian Groh gegründet. Für ihn war sein spastisch gelähmter Sohn Anlass zu seiner Initiative. Wolfgang Groh, ein weiterer Sohn des Gründers, ist derzeit Vorstandsvorsitzender des Vereins. Die Geschäftsstelle in Hofheim hat je Woche von Montag bis Freitag, von 10 Uhr bis 14 Uhr, geöffnet. Terminvereinbarungen außerhalb dieser Zeit sind möglich. Die „Mobile Betreuung“ liegt bei Mona Maushart, Tel. 06192-9286933, für „Mobile Freizeit“ ist Mirko Korder anzusprechen unter Tel. 06192-9286930. Ein weiterer Hinweis betrifft die Einladung zu einem „Kaffee-Treff“: „Immer freitags von 14 – 16 Uhr in der Geschäftsstelle von Zuhause Mobil, Am Kreishaus 14, Hofheim“.

Quelle: Gemeinde Kriftel

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