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Kriftel: Rattenbekämpfung – Köder werden ausgelegt – Eine gezielte und regelmäßige Rattenbekämpfung ist unerlässlich

Pressemeldung vom 4. Oktober 2012, 08:36 Uhr

In der nächsten Woche wird ein Schädlingsbekämpfer im Auftrag der Gemeinde im Kanalnetz von Kriftel etliche Giftköder auslegen, um die Rattenpopulation zu dezimieren. Dies teilt das Ordnungsamt mit. Zwei Mal im Jahr wird eine solche Aktion durchgeführt. Das ist notwendig, damit sich die Schädlinge nicht zu stark vermehren. Beschwerden über das verstärkte Auftreten von Ratten gibt es immer wieder.

Eine Ratte hat in der Regel drei Würfe im Jahr mit durchschnittlich acht Jungen. Jungtiere sind bereits im 3. Lebensmonat fortpflanzungsfähig. Das bedeutet, dass ein Rattenpaar theoretisch 1000 Nachkommen pro Jahr haben kann. Die Ratte ist ein Allesfresser. Sie springt, schwimmt und taucht gut und kann daher nahezu überall eindringen. Bevorzugt leben die Nager, die Krankheiten übertragen können, in der Nähe von Abwasserkanälen. Dort finden sie genügend Abfälle, die ihnen als Nahrungsgrundlage dienen.

Eine gezielte und regelmäßige Rattenbekämpfung ist unerlässlich. Ohne Aufwand kann allerdings auch jeder Einzelne dazu beitragen, das Problem Ratte einzudämmen. Speisereste sollten nie über die Kanalisation entsorgt werden, wo sie ideale Lebensbedingungen für die Ratten schaffen. Die Kanalisation ist kein Müllschlucker! Essensreste gehören in den Restmüll.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

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