Energiewechsel

Kriftel: Schatzsuche mit GPS im Ziegeleipark

Pressemeldung vom 26. August 2009, 13:53 Uhr

Kriftel. „Spielerisch durch Kriftel“ heißt der Kinderortsplan, der seit November 2008 im Rathaus zu haben ist. Erstellt wurde er unter Mitwirkung des Kinderbeirats von der mobilen beratung, die nun zu einer Veranstaltung mit dem gleichen Titel im Rahmen der Ferienspiele einlud. Grundlage dafür war auch der Kinderortsplan. Eingezeichnet sind dort u.a. die 43 Anlaufstellen für Kinder, die im Zuge der Aktion „Hier wird mir geholfen“ ausgewiesen und durch einen Aufkleber gekennzeichnet wurden.

Zu den Aufgaben, die der Leiter der mobilen beratung, Dr. Wolfgang Mazur, den 19 teilnehmenden Kindern am Treffpunkt vor dem Rat- und Bürgerhaus erklärte, gehörte es, innerhalb von vier Stunden möglichst viele dieser Anlaufstellen aufzusuchen und sich die Besuche jeweils durch einen Stempel bescheinigen zu lassen. 17 Stempel waren das höchste Einzelergebnis. „Es ging auch darum, die Stellen den Kindern bekannt zu machen“, weist Mazur später auf einen Nebeneffekt der „Kriftel-Tour“ hin, die noch mit weiteren Aufgaben für die Teilnehmer verbunden war: An drei Stationen warteten Annalena, Josephine und Deniz auf sie.

Die jungen Leute, die ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ bei der mobilen beratung absolvieren, stellten den Kindern, die jeweils zu zweit oder zu dritt unterwegs waren, weitere Aufgaben: Sie sollten beispielsweise ein Schwein malen, ein Lied zusammen singen oder mit Bällen jonglieren. Auch einige Fragen rund um die Ferienspiele und die Gemeinde sollten beantwortet werden. Korrekte Lösungen wurden mit Punkten belohnt. Eine handfeste Belohnung gab es dann zum Abschluss – doch auch für die mussten die Kinder etwas tun.

Während die Grüppchen im Ort unterwegs waren, versteckte Mazur an verschiedenen Stellen im Ziegeleipark süße „Schätze“. Nach ihrer Ankunft im Park erhielten die Kinder GPS-Geräte, die vom Jugendamt des Main-Taunus-Kreises zur Verfügung gestellt worden waren. Die Geräte halfen ihnen bei der Schatzsuche. Weil sie allerdings auf einer relativ kleinen Fläche nicht ganz punktgenau funktionieren, musste Mazur einer Gruppe doch noch etwas Hilfestellung geben. Einer der „Schätze“ war gut zu orten: Er befand sich in der Mitte des Labyrinths im Park.

Quelle: Gemeinde Kriftel – Pressestelle

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis