Energiewechsel

Kriftel: Volksbank Cup – Zweiter Platz für Krifteler Team

Pressemeldung vom 11. August 2009, 15:47 Uhr

Kriftel. „Man darf ja auch nicht das Heimturnier gewinnen“ sagen die Krifteler Dennis Schmittdiel und Anton Borger nach ihrem verlorenen Endspiel beim Beachvolleyballturnier der TuS Kriftel um den „Volksbank Cup“ am vergangenen Wochenende im Freizeitpark. Im knappen und sehr spannenden Finale zwischen Aljoscha und Nikolja Grabowski sowie den Lokalmatadoren sahen die Zuschauer fantastische Aktionen, freut man sich bei der TuS: „Blocks, die den Ball schneller auf den Boden beförderten, als der Angreifer wieder landen konnte, Abwehraktionen, die den Sand durch die Luft flogen ließen und Aufschläge, die den Annahmespieler schier verzweifeln ließen.“

„Damit spiegelte das Finale alles wieder, was im Verlauf der zwei Tage auf den insgesamt drei Feldern geschah – und hier standen die Frauen den Männern in nichts nach“, erklärt Caroline John, im Vorstand der TuS-Volleyballabteilung für Pressearbeit zuständig. „Allein in der ersten Runde gingen bei den Frauen drei der fünf Spiele in die Verlängerung.“

Dennoch ging es bei diesem „Volksbank Cup“ insgesamt etwas weniger lebhaft zu als in den vergangenen Jahren: Das Parkbad konnten die Sportlerinnen und Sportler wegen der laufenden Sanierungsarbeiten dieses Mal nicht nutzen. „Damit hat ein Highlight gefehlt“, erklärte der Erste Vorsitzende der Volleyballabteilung, Franz Jirasek. Es war aber keine Klage, sondern nur eine nüchterne Feststellung. Denn als Erster Beigeordneter im Rathaus weiß Jirasek um die Dringlichkeit dieser Sanierung. Und auch, dass das Bad bei dem Turnier im nächsten Jahr wieder zur Verfügung stehen wird.

In Anwesenheit von zwei leitenden Mitarbeitern der Volksbank Main-Taunus, Werner Koschalka und Christian Barth, dankte Jirasek der Bank für ihre langjährige treue Unterstützung der Volleyballabteilung der TuS. Sie ermöglicht dieses Turnier, das im Gegensatz zum auch jährlich stattfindenden „Tropica Cup“ noch mehr am sportlichen Ehrgeiz ausgerichtet ist, weil um Punkte gespielt wird, die in einer Rankingliste des Volleyballverbandes verzeichnet werden. Beim „Tropica Cup“ steht dagegen der Freizeitspaß im Vordergrund.

Sportliche Ergebnisse

So wurde jetzt auch stärker auf die sportlichen Ergebnisse geschaut, die aus Krifteler Sicht insgesamt erfreulich waren. „Nachdem das Nachwuchsteam Svenja Weber und Dana Zajac den ersten Satz noch verschliefen, kämpften sie in den Sätzen zwei und drei Schulz/Rettinger nieder“, berichtet die TuS. „Ähnlich erging es Elina Neumann mit ihrer Partnerin Liane Bender. Knapp setzten sie sich mit 12:15, 15:12 und 15:13 gegen Petri /Trinker durch. Bei den Herren zählte für das jüngste Team Fabian Däke und Markus Floren (17 und 19 Jahre alt) ‚dabei sein ist alles‘ und deshalb waren sie auch nicht zu sehr von ihrem 17. Platz enttäuscht. Tobias Jankowski profitierte mit seinem Partner Manuel Lohr (Volleyballinternat Frankfurt) ein wenig von einem Freilos und belegte letztendlich den 13. Platz. Das heimische Team Boris Kellersmann/Paul Borger verlor ihr zweites Match gegen die Brüder Grabowski und musste somit einen Umweg über die Verliererrunde nehmen. Hier gewannen sie noch viermal, bevor sie den Einzug ins Halbfinale knapp verpassten.“

Dennis Schmittdiel und Anton Borger gelang der Einzug ins Finale ohne eine Niederlage, ebenso wie ihren Finalgegnern. Nach einem sehr ausgeglichenen ersten Satz kam das Grabowski-Team zunehmend in Schwung, gegen den die Krifteler kein richtiges Gegenmittel fanden. „Die Big Points bleiben leider auf der Seite der Hanauer und somit siegten die Grabowski Brüder verdient mit 2:1 beim Krifteler Volksbank Cup“, berichtet die TuS.

Zur Siegerehrung versammelten sich noch einmal Spielerinnen und Spieler. Hauptorganisator Willi Jankowski (TuS) lobte die Spielweise und den Einsatz jedes Einzelnen. Gemeinsam mit den zwei Vertretern der Volksbank ehrte dann der Vorsitzende der Krifteler Volleyballer Franz Jirasek die Aktiven und überreichte das von der Volksbank gestiftete Preisgeld. Er lud die Teilnehmer direkt für das nächste Jahr wieder ein.

Quelle: Gemeinde Kriftel – Pressestelle

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