Energiewechsel

Kriftel: Zu heiß für den Hunde – Übungsplatz

Pressemeldung vom 26. August 2009, 13:58 Uhr

Kriftel. Temperaturen von über 30 Grad bewogen den Ersten Vorsitzenden des Krifteler Vereins für Deutsche Schäferhunde, Reiner Schöbel und sein Team, die Veranstaltung „Ein Tag mit Schäferhunden“ im Rahmen der Ferienspiele weitgehend ins Vereinsheim zu verlegen. Denn auf dem großen Übungsgelände der Vereinsanlage am Hochfeld war es brütend heiß. Die meisten der 27 angemeldeten Kinder ließen sich in Anbetracht der Hitze aber nicht davon abhalten, an dieser beliebten Veranstaltung teilzunehmen. Selbstverständlich standen reichlich kühle Getränke für sie bereit.

Schöbel plauderte mit den Mädchen und Jungen über die Vierbeiner – wer hat selbst einen Hund zuhause, welche Rassen kennen sie? Und ganz nebenbei, aber mit Absicht, vermittelte der Vereinschef, was man im Umgang mit einem Hund beachten muss. „Wer hat schon mal schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht?“ fragte er. Zögernd meldete sich ein Junge und berichtete davon, dass er einmal im Wald von einem fremden Hund angesprungen wurde und das als äußerst bedrohlich empfand. Schöbel zeigte Verständnis. Natürlich müssen die Halter ihre Tiere jederzeit im Griff haben.

„Es kommt aber auch darauf an, wie man sich einem Hund nähert“. Schöbel riet den Kindern beispielweise davon ab, einen fremden Hund spontan zu streicheln. „Da sollte man erst einmal den Besitzer fragen, ob er das auch mag“. Auch wenn es sich nur um einen eher kleinen Vertreter der Gattung handelt, denn: Die können auch beißen …

Gehorsam ist wichtig

Beim Schäferhundeverein werden die Tiere zum Gehorsam gegenüber ihren Haltern erzogen. Das wurde den Kindern auch mit zwei Hunden beispielhaft vorgeführt. Gerne gibt der Verein seine Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet bei Bedarf weiter. Schöbel erzählte am Rande der Veranstaltung, dass er schon mehrfach von Fall zu Fall anderen Hundebesitzern diesbezüglich Tipps gegeben habe. Ihm schwebt vor, seitens des Vereins in naher Zukunft einen sogenannten Hundeführerschein anzubieten. „Vielleicht im nächsten Jahr“.

Ein weiterer Schwerpunkt beim Schäferhundeverein ist die Sucharbeit, bei der die feine Nase der Tiere gefordert ist. „Ein gut ausgebildeter Hund kann eine Fährte noch nach drei bis vier Stunden aufnehmen“. Diese außergewöhnliche Fähigkeit nutzt auch die Polizei, die Hunde u.a. zum Aufspüren von Drogen einsetzt. Auch im Rettungsdienst sind die Vierbeiner unersetzliche Helfer, wenn es darum geht, vermisste Personen zu finden. Es gibt auch Blindenhunde, wusste die Kinder. „Und Familienhunde – mit denen kann man spielen“.

Quelle: Gemeinde Kriftel – Pressestelle

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