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Lahn-Dill-Kreis: 10. Netzwerktreffen „Mehr Frauen in Führungspositionen“ im neuen Sparkassengebäude in Herborn

Pressemeldung vom 29. April 2015, 13:33 Uhr

Vorstandsvorsitzender und Gastgeber Michael Lehr begrüßte die anwesenden Unternehmensvertretungen zum 10. Netzwerktreffen „Mehr Frauen in Führungspositionen“ in den Räumen der Sparkasse Dillenburg im neuen Herborner Sparkassengebäude.

Das Treffen schließt sich den bisherigen Highlights des Regionalen Bündnisses für Chancengleichheit – Vernetzungstreffen aller zehn Bündnisse in Berlin; Besuch der damaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei Rittal in Herborn; Branchengipfeltreffen in Berlin; Unternehmensworkshop: „Führen in flexiblen Modellen“ bei Bosch Thermotechnik in Wetzlar etc. – an und verdeutlicht für Michael Lehr die Wichtigkeit des Themas für die Region.

Die Sparkasse Dillenburg steigert aus diesem Grund ihre Attraktivität als Arbeitsgeber des Nordkreises – besonders für Frauen. Denn 60 % der Beschäftigten in der Sparkasse Dillenburg sind weiblich. Auf Grund von persönlichen Entscheidungen oder anderen Gründen fällt es schwer, die Frauenquote in den Führungspositionen zu steigern – trotz vorhandener fachlicher Eignung. Mit gezielter und offensiver Ansprache wird diesem Umstand – einhergehend mit dem Bundesprogramm und seiner Zielrichtung – begegnet. In den vergangenen drei Jahren konnte dadurch die Zahl der weiblichen Führungskräfte auf 25 % erhöht werden, was der spezifischen Zielvereinbarung weiblicher Führungskräfte entspricht“, bilanziert Michael Lehr das Projektergebnis.

Alexander Lenz erläutert die Personalsituation der Sparkasse Dillenburg. Insgesamt beschäftigt die Sparkasse 302 Mitarbeitende, davon sind 199 in Vollzeit und 103 in Teilzeit beschäftigt. Von den 103 sind 99 weiblich. Auf Grund dieser Tatsache sind auch die neu entwickelten Personalmaßnahmen speziell auf teilzeitbeschäftigte Frauen – aber auch auf Männer – ausgerichtet, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Durch das Bundesprojekt initiiert, wurden Betreuungsplätze in einer Kita für die Sommerferien eingekauft. Auch steht die Zusammenarbeit mit der AWO / Tagespflege an.

Im anschließenden Netzwerktreffen bearbeiteten die Anwesenden das Thema „Mentoring und Cross-Mentoring“ als eine Maßnahme zur Erhöhung der Anzahl weiblicher Führungskräfte. Die Referentin Sabiene Döpfner, Social Design, mit langjähriger Erfahrung im Bereich Mentoring, ist seit vielen Jahren – anfangs in Dillenburg, dann in Gießen und nun in Frankfurt – in diesem Berufsfeld selbstständig. Sabiene Döpfner stellt ihre Arbeit „Power-Mentoring – Führung gut geplant“ vor und erläutert theoretisch und praktisch die Ziele und Aufgaben eines Mentoring als ein mittelfristig entwickeltes Instrument für Fach- und Führungskräfte. Ute Tiegs, ehemalige Mentee, überzeugt zusätzlich in ihrem Praxis-Vortrag durch ihr gerade durchlaufenes Mentoring-Programm: ausgehend von einer Führungskraft mit hoher Personalverantwortung in einem bekannten Umwelt-Kleidungsversand bis hin zur Selbstständigkeit als Personalberaterin – mit allen Herausforderungen, die Selbstständigkeit mit sich bringt.

Am 2. September 2015 wird in den Räumen der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar in Wetzlar das dreijährige Bundesprojekt unter Trägerschaft der Europäischen Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik (EAF) Berlin mit einer offiziellen Abschlussveranstaltet beendet.

Quelle: Lahn-Dill-Kreis / Servicedienst Kommunikation

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