Energiewechsel

Lahn-Dill-Kreis: EHEC – Drei Fälle im Lahn-Dill-Kreis

Pressemeldung vom 8. Juni 2011, 15:04 Uhr

Im Lahn-Dill-Kreis wurde mittlerweile bei drei Personen eine
EHEC-Infektion nachgewiesen. Zwei von ihnen weisen keine bzw. eine
asymptomatische, milde Form der Erkrankung auf. Derzeit wird untersucht,
ob der bei ihnen nachgewiesene Keim zu dem Stamm gehört, der für den
bislang größten Ausbruch in Deutschland verantwortlich ist und an dem
bis heute über 2000 Personen erkrankt und 21 verstorben sind.
EHEC-Infektionen können Durchfallerkrankungen auslösen und mit schweren
Krankheitsverläufen verbunden sein, sie können jedoch auch symptomarm
bzw. symptomlos verlaufen und somit unerkannt bleiben.

Eine dritte Patientin aus dem Lahn-Dill-Kreis wird derzeit in Giessen
stationär behandelt. Bei ihr wurde der Keim bislang noch nicht
labordiagnostisch gesichert, sie leidet jedoch an der für
EHEC-Infektionen typischen Komplikation, dem sogenannten
hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Dieses Krankheitsbild ist
durch Nierenversagen, eine Blutarmut und einen Mangel an Blutplättchen
gekennzeichnet; es kann aber auch neurologische Symptome verursachen.

Derzeit wird weiterhin intensiv nach der Quelle für das aktuelle
Ausbruchsgeschehen gesucht.

Verbraucher können sich auf folgenden Internet-Seiten informieren:
www.bfr.bund.de (Bundesinstitut für Risikobewertung)
www.bzga.de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
www.rki.de (Robert Koch-Institut)

Daneben stehen auch die Abteilung Gesundheit unter der Telefonnummer
06441 407-1616 für Fragen zu EHEC-Erkrankungen und die Abteilung für
Veterinärwesen und Verbraucherschutz unter der Telefonnummer 06441
407-7711 für Auskünfte und Beratungen zum Umgang mit Lebensmitteln zur
Verfügung.

Quelle: Lahn-Dill-Kreis

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis