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Lahn-Dill-Kreis: Werdenfelser Weg – Im Lahn-Dill-Kreis sollen freiheitsentziehende Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen reduziert werden

Pressemeldung vom 22. Oktober 2012, 14:25 Uhr

Immer mehr an Demenz erkrankte ältere Menschen werden in Heimen
fixiert. Nach Angaben des Bundesjustizministeriums stieg die Anzahl der
betreuungsgerichtlichen Genehmigungen allein von 2000 bis Ende 2008 um
70 Prozent. Einer der Gründe hierfür ist die Angst vor
Haftungsansprüchen der Krankenkassen, welche die Mitarbeiter in den
Heimen dazu motiviert Fixierungen vorzunehmen.

Mit dem Ziel, den Heimen die Angst vor Regressansprüchen zu nehmen,
haben das Betreuungsgericht Wetzlar und die Betreuungsbehörde des
Lahn-Dill-Kreises in Kooperation mit der Betreuungs- und Pflegeaufsicht
(früher Heimaufsicht) im Rahmen einer Fachveranstaltung den
„Werdenfelser Weg“ und Alternativen zu freiheitsentziehenden
Maßnahmen vorgestellt. Schirmherr ist das Hessische Ministerium der
Justiz, für Integration und Europa.

Ansprechpartner bei Fragen zum Thema beim Lahn-Dill-Kreis ist Norbert
Schmidt, Leiter der Betreuungsbehörde (Abteilung Gesundheit), Tel. 06441
407-1684.

Quelle: Lahn-Dill-Kreis / Servicedienst Kommunikation

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