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Limburg a.d. Lahn: Karstadt ist unverzichtbar für lebendige Innenstadt

Pressemeldung vom 23. September 2009, 09:34 Uhr

Limburg a.d. Lahn. Bürgermeister Martin Richard hat namentlich einer gemeinsamen vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vorgelegten Erklärung aller Städte mit Warenhäusern wie Karstadt unter dem Motto „Lebendige Innenstädte als Standort des Einzelhandels erhalten“ zugestimmt. Damit wollen Bürgermeister und Oberbürgermeister nach Richards Auskunft ein weiteres starkes Signal für die Innenstädte setzen. Gleichzeitig erheben sie weitere Forderungen.

So werden Städte und Gemeinden aufgerufen eine aktive Innenstadtpolitik zu betreiben, in dem sie – insbesondere durch Aufstellung gemeindlicher Einzelhandels- und Zentrenkonzepte – die Einzelhandels- und Innenstadtentwicklung steuern und aktiv für das Einkaufen in der Innenstadt werben. Hier leistet Limburg bereits erhebliches, so Martin Richard weiter. Neben der Stärkung des Einzelhandels durch die neue WERKStadt, der Beteiligung am Stadtentwicklungsprogramm „Aktive Kernbereiche“ und dem neu initiierten Leerflächenmanagement finden auch Dank eines aktiven Stadtmarketing und der Aktivitäten der Werbegemeinschaften des Handels, eine Vielzahl beliebter und stark frequentierter Veranstaltungen in der Limburger City statt.

Außerdem soll die Europäische Kommission nach dem Forderungskatalog der Bürgermeister und Oberbürgermeister ihre Förderung im Rahmen der europäischen Strukturfonds stärker auf eine nachhaltige Stadtentwicklung ausrichten. Bund und Länder werden aufgefordert, das Fördergebiet aktive Innenstädte wie das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zu verstärken und ressortübergreifend zu handeln. Die Länder sind zudem aufgefordert, ihre landesplanerische Kompetenz für die Erhaltung der Innenstädte und örtlichen Zentren als zentralen Versorgungsbereich auszuschöpfen.

Und schließlich werden die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Einkäufe in der Innenstadt zu tätigen. Durch dieses Engagement könnten sie wesentlich dazu beitragen, dass die Innenstädte weiterhin nicht nur baukulturelle sondern auch ökonomischer Mittelpunkt ihrer Stadt bleiben. Damit werden nach Auffassung des Bürgermeisters auch Arbeitsplätze und vielfältige Angebote erhalten. Dies alles gehe jedoch nicht ohne Kaufhaus.

Die Kaufshausleitung, engagierte Karstadt-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Stadt hätten durch ihre gute Zusammenarbeit erreicht, dass die Limburger Fußgängerzone äußerst stark frequentiert werde. Davon profitierten alle Einzelhändler in der Innenstadt. Daher müsse das Warenhaus erhalten bleiben.
Quelle: Stadt Limburg a.d. Lahn – Pressestelle

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