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Limburg a. d. Lahn: „Mal einen anderen Blick auf die Stadt werfen“

Pressemeldung vom 1. Oktober 2012, 09:34 Uhr

Limburger Kunstpreis geht an Jan Bresinski

Der Künstler Jan Bresinski ist der diesjährige Preisträger des „Kunstpreises der Stadt Limburg“. Sein Wettbewerbsbeitrag „Ich bin der Raum wo ich bin“ wird am Freitag, den 28. September 2012 um 19 Uhr in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg von Bürgermeister Martin Richard ausgezeichnet. Zu sehen sind die Exponate des Malers bis zum 25. November 2012 im Historischen Rathaus.
Jan Bresinski ist im Jahr 1954 in Beuthen/Oberschlesien geboren – sein Lebens- und Schaffensmittelpunkt ist seit über 20 Jahren der Niederrhein und das Bergische Land. Der Limburger Kunstpreis war ihm dennoch ein Begriff.
Bresinski: „Die Reaktionen aus meinem künstlerischen Umfeld waren sehr positiv, als man hörte, dass ich der diesjährige Preisträger bin. Der Preis ist für mich eine wunderschöne Anerkennung. Als Künstler arbeitet man doch sehr einsam und im Stillen, da kommen manchmal Zweifel, ob das alles so gut ist, was man macht. Aber wenn eine Jury aus Fachleuten und hoffentlich viele Besucher von den Werken begeistert sind, dann macht alles plötzlich Sinn.“

Der Künstler versteht es auf außerordentlich kreative und eindrucksvolle Weise, die klassische Malerei, Skulpturales und Rauminstallationen auf moderne Art und Weise zu vereinen – die alten Gemäuer des Historischen Rathauses empfindet er nicht als Gegensatz.

Bresinski: „Die Altstadt von Limburg oder andere historische Gebäude sehe ich als Erbe an, das wir bekommen haben. Es steht nicht in Konkurrenz zur Moderne, sondern ist für mich Inspiration und Erinnerungsstütze. Genauso wie alte Gebäude mit modernen Mitteln restauriert werden, erschaffe ich meine Kunst mit modernen Mitteln auf Grundlage von bereits Vorhandenem.“
Die Gemälde aus seiner Reihe „Atlas der Irrwege“ sind ein Beispiel für diese Arbeitsweise. Auf Grundlage alter Pläne von Gärten eines Schloss aus der Nähe Krakaus hat Bresinski die sechs Bilder „Geheimnis des Gärtners“ entworfen.

Als Dankeschön an die Stadt Limburg hat sich Jan Bresinski etwas Besonderes einfallen lassen. 36 Gebäudegrundrisse der Altstadt hat er aus Styropor nachgebildet, die als Mobile von der Decke der Eingangshalle des Historischen Rathauses hängen werden. Bresinski: „So können die Limburger und alle Besucher mal einen anderen Blick auf die Stadt werfen.“

Quelle: Kreisstadt Limburg a. d. Lahn

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