Energiewechsel

Limburg: LSDS – Limburg sucht den Super – Azubi

Pressemeldung vom 16. Juni 2011, 15:39 Uhr

* Großer Bewerbertag am 21. Juni im Kreis Limburg-Weilburg
* Wer noch keine Lehrstelle hat, kann sich direkt im Betrieb vorstellen

Am ersten August beginnt das neue Ausbildungsjahr. 918 Jugendliche sind derzeit im Kreis Limburg-Weilburg noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Gleichzeitig gibt es 406 offene Lehrstellen und täglich kommen nach Angaben der Agentur für Arbeit weitere hinzu.

„Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr ein Drittel mehr Ausbildungsverhältnisse anbahnen können, als noch 2010“, berichtet Heike Hengster, Chefin der Limburger Arbeitsagentur. Und weil das Angebot an unbesetzten Lehrstellen noch sehr groß sei, veranstalten Arbeitsagentur und Ausbildungsbetriebe am Dienstag, 21. Juni, einen großen Bewerbertag. Unter dem Motto „LSDS – Limburg sucht den Super-Azubi“ öffnen an diesem Tag viele Unternehmen ihre Pforten und ermöglichen Lehrstellensuchenden direkte Vorstellungsgespräche ohne vorherige Bewerbung. Wichtig sei es jedoch, aussagekräftige Bewerbungsunterlagen mitzunehmen und auch bereit zu sein, in den Sommerferien ein paar Tage in den Betrieb „hinein zu schnuppern“. Der Bewerbertag eröffne auch Schülern mit schwächeren Zeugnissen die Chance, durch ihre Persönlichkeit und Motivation zu punkten.

Welche Betriebe am 21. Juni Lehrstellenbewerber erwarten, veröffentlicht die Limburger Agentur für Arbeit schon jetzt auf ihrer Homepage unter www.arbeitsagentur.de/Limburg unter der Rubrik „Aktuelles“. Nach Hengsters Angaben werden die Adressen bis zum Aktionstag täglich aktualisiert. Betrieben, die noch Auszubildende suchen, rät die Agenturchefin, sich beim gemeinsamen Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit und Jobcenter zu melden. Es sei davon auszugehen, dass die Bewerberzahlen in den kommenden Jahren erheblich sinken. Deshalb sei es mehr als eine Überlegung wert, sich noch in diesem Jahr qualifizierten Nachwuchs zu sichern. Dabei gelte es, sich nicht nur auf „Einser-Kandidaten“ zu konzentrieren, sagt die Leiterin der Agentur. Diese würden nach der dualen Ausbildung häufig ein Studium oder Aufstiegsqualifizierung anstreben: „Auch wenn es dann nicht der ‚Super-Azubi‘ ist. Wir lassen die Unternehmen auch bei Bewerbern mit fachlichen Defiziten nicht alleine. Mit von uns geförderten ausbildungsbegleitenden Hilfen gelingt es in den allermeisten Fällen, die Jugendlichen gemeinsam zu einem ordentlichen Abschluss zu führen. Viele von ihnen danken es anschließend mit einer engen Verbundenheit mit dem Betrieb.“

Quelle: Agentur für Arbeit Limburg

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