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Lindenfels: Das Museum lebt – Altes Handwerk im Mittelpunkt

Pressemeldung vom 5. Oktober 2012, 10:37 Uhr

29. Lindenfelser Brauchtumstage mit vielen Höhepunkten

Frischer Apfelsaft aus der Museums-Kelteranlage

LINDENFELS. Altes Handwerk, bodenständiges Brauchtum und buntes Markttreiben stehen im Mittelpunkt der „Lindenfelser Brauchtumstage“ am Samstag, 6. Oktober und Sonntag, dem 7. Oktober, im Burgstädtchen Lindenfels. Für diesen letzten Jahreshöhepunkt ist Lindenfels bestens gerüstet. Die Organisatoren „Verkehrsverein“ und die angegliederte Arbeitsgemeinschaft „Heimatpflege und Museum“ laden zu dieser Veranstaltung, die man bereits zum 29. Mal ausrichtet, herzlich ein. Die Schauplätze der Brauchtumstage mit dem Herbstmarkt sind das Museum in der historischen Zehntscheune, die obere Burgstraße mit dem Rathaushof, dem Bürgerhaus und dem Kurgarten, überragt von der Burg Lindenfels auf dem Schlossberg.

Das Ziel der zweitätigen Veranstaltung war und ist es das Lindenfelser Museum zu beleben und damit bodenständiges Brauchtum allen Besuchern, Gästen und der Einwohnerschaft zu vermitteln. Groß ist die Zahl der Handwerker, die in den Museumswerkstätten und im Rathaushof längst vergangene Handwerksarbeiten aufleben lassen. Dazu zählen der Wagner, der Schindelschnitzer, der Odenwälder Gailchesmacher, der Steinhauer, der Polsterer, der Schmied, die Zimmerleute, der Korbmacher, der Kunstglaser und der Kaffeeröster. An beiden Tagen bewegt sich die über hundert Jahre alte Druckmaschine und sicherlich freuen sich alle Besucher über eine frisch gedruckte Lindenfels-Ansicht aus dem Jahr 1848. In der Spinnstube surren die Spinnräder und die damit gewonnene Wolle wird gleich nebenan auf dem Webstuhl verarbeitet. Zuschauen kann man dem Blaufärber in seiner Werkstatt, in der Schneiderei entstehen Odenwälder Trachtenstücke aus edlem Leinen, wobei man auch einen Einblick in die Perlenstickerei bekommt.

Beim Herbstmarkt im Kurgarten und Bürgerhaus findet man Odenwälder Kochkäse, Würzkräuter, heimische Produkte aus der Landwirtschaft und Kunsthandwerk in großer Vielfalt. Edle Odenwälder Brände von Dieter Walz ergänzen das Angebot.

Zur Stärkung der Marktbesucher lädt das Museums-Café mit leckeren Kuchen und Brot aus dem Holzbackofen und die Odenwälder Kartoffel-Dämpferei mit Pellkartoffeln zu Kräuterquark ein. Den Durst kann man mit frischem Apfelmost – „Süßer“ – aus der Museums-Kelteranlage löschen. Lecker sind auch die frischen Lebkuchen, die es in der Museumsbackstube gibt.

Altes Handwerk für die Kinder
Bei den Brauchtumstagen kommen auch die Kinder auf ihre Kosten. So laden einige Handwerker zum Mitmachen und Mitgestalten ein. In der Wachswerkstatt beim Unschlitt-Bossierer, sind die Kinder eingeladen zum Kerzenziehen und Einfärben, kleine Leinentücher kann man in der Blaufärberei bedrucken, in der Filzerei mit feuchtem Filz kleine Figuren formen, beim Glasbläser schmucke Kugeln unter Anleitung blasen und beim Marktschreiber findet man alte Karten und kann sich beim Schreiben der alten Schriften versuchen

Die 29. Lindenfelser Brauchtumstage sind am Samstag, 6. Okotber, von 12.00 bis 18.00 Uhr, und am Sonntag, 7. Oktober, von 10.00 bis 18.00 Uhr, geöffnet und ein lohnendes Ziel für Groß und Klein. Die Lindenfelser Geschäfte laden zudem zu einem „verkaufsoffenen Sonntag“, am Sonntagnachmittag, ein.

Quelle: Lindenfels / Kur- und Touristikservice

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