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Main-Taunus-Kreis: „Betreuen heißt auch fördern“

Pressemeldung vom 3. Februar 2015, 09:39 Uhr

Neues Angebot des Kreises – Qualifizierung in der Schulkindbetreuung

Mit einem berufsbegleitenden Fortbildungskurs will der Main-Taunus-Kreis das Angebot für die Schulkindbetreuung weiter verbessern. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier mitteilt, bietet der Kreis gemeinsam mit Projektpartnern einen anderthalbjährigen Kurs für Betreuungsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen an, der jetzt gestartet ist. Partner sind dabei die Volkshochschule, die Brühlwiesenschule, die Stadt Kelkheim und das Institut „Zielkunft“. „Dieser neue Zertifikatskurs ist in seiner Art Beispiel gebend“, fasst Kollmeier zusammen.

Den Angaben zufolge umfasst der Kurs „Qualifizierung Schulkindbetreuer/-in“ ein breites Spektrum an Themen und Methoden. Gesetzliche und entwicklungspsychologische Grundlagen werden zum Beispiel ebenso behandelt wie Kreativität, Inklusion, Hausaufgabenbetreuung und Förderung der Motorik.

Der erste Kurs wird von 15 Teilnehmerinnen besucht. Die meisten von ihnen sind in Einrichtungen des Kreises tätig, die anderen kommen von der Stadt Kelkheim. Wenn im September der zweite Kurs startet, sollen dann auch Betreuungskräfte anderer Träger teilnehmen.

„In der Schulkinderbetreuung geht es nicht nur darum, die Kinder zu beaufsichtigen“, erläutert Kollmeier. „Die Zeit kann genutzt werden, um die Kinder in ihrem sozialen Verhalten, in ihren Fähigkeiten und in ihrer schulischen Entwicklung zu unterstützen. Betreuen heißt auch fördern.“ Der Qualifizierungskurs vermittelt dafür hervorragende pädagogisch-fachliche Grundlagen.

Quelle: Main-Taunus-Kreis – Büro der Kreisorgane

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