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Main-Taunus-Kreis: Blaulicht und Bildung

Pressemeldung vom 11. Juni 2015, 09:09 Uhr

Marshall-Gesellschaft lud zu Vorträgen aus Loudoun (USA) ein

Aus verschiedenen Blickwinkeln haben Referenten bei der George-Marshall-Gesellschaft über ihre Erfahrungen in Loudoun County (USA) berichtet. Nach Angaben des Vorsitzenden, des früheren Main-Taunus-Landrats Berthold Gall, schilderten Austauschschüler, Lehrerinnen und ein Feuerwehrvertreter „lebensnah und überzeugend, welche Facetten und menschliche Begegnungen die US-Partnerschaft des MTK bietet“. Wie Veranstaltungsmoderator Edgar Nebel erläutert, werden die Kontakte mit Unterstützung der Gesellschaft fortgesetzt.

Im George-Marshall-Haus der Konrad-Adenauer-Schule (Kriftel) erzählten Brendan Versl (Albert- Einstein-Schule Schwalbach), Janina Zorn und Charlotte Schneider (beide Main-Taunus-Schule Hofheim) über ihren Loudoun-Aufenthalt waren im Rahmen des von der Marshall-Gesellschaft unterstützten schulübergreifenden Student Partnership Exchange Program (SPEP). Sie hatten Einblicke in das Berufsleben an verschiedenen Arbeitsplätzen gewonnen und in ihren Gastfamilien das amerikanische Leben kennengelernt. Die drei zeigten sich begeistert von ihren Erfahrungen.

Die Lehrerinnen Manuela Becker (Weingartenschule Kriftel/Brühlwiesenschule Hofheim) und Petra Moritz (Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim) hatten, ebenfalls von der Marshall-Gesellschaft gefördert, an einem Workshop des George C. Marshall International Centers teilgenommen. Intensiv hätten sie sich mit dem Wiederaufbauprogramm nach dem Krieg und seinem Initiator Marshall befasst und dabei Anregungen für den Unterricht mitgenommen.

Der Bad Sodener Stadtbrandinspektor Nick Kromer war mehrere Tage bei der Feuerwehr in Loudoun County zu Gast und erlebte hautnah Einsätze einschließlich einer Schießerei mit. Ausführlich ging er auf Einsatztaktiken und Ausrüstung der US-Feuerwehren ein und verglich sie mit den Bedingungen im MTK. Derzeit strebt er mit Unterstützung der Kreisspitzen (Landrat Michael Cyriax für den MTK und Chairman Scott York für Loudoun County) weitere Feuerwehrkontakte an.

Die „George-Marshall-Gesellschaft e. V. – Verein zur Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen und der Kreispartnerschaft MTK-Loudoun“ wurde initiiert vom Main-Taunus-Kreis, der eine Partnerschaft mit dem County nahe Washington D.C. unterhält. Dort verbrachte der frühere US- Außenminister Marshall seine letzten Lebensjahre. Der Initiator des Wiederaufbauprogramms in Westeuropa („Marshall-Plan“) residierte in einer Villa, in der heute das Marshall Center an ihn erinnert.

Quelle: Main-Taunus-Kreis – Büro der Kreisorgane

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