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Main-Taunus-Kreis: Duale Berufsausbildung als „Plan A“

Pressemeldung vom 13. Februar 2015, 09:10 Uhr

Kreis hat mit Bildungsträgern Informationsordner zusammengestellt

Mit einem neuen Informationsangebot will der Main-Taunus-Kreis Jugendliche auf dem Weg in den Beruf unterstützten. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier und Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilen, wurde gemeinsam mit verschiedenen Bildungsträgern und anderen Institutionen der Ordner „Plan A – Berufsausbildung“ zusammengestellt. Die kostenlose Mappe richtet sich an Eltern, Beratungs- und Lehrkräfte und andere Interessierte. „Wir wollen damit nicht nur informieren, sondern auch orientieren“, so Kollmeier. „Nur wer gründlich informiert ist, kann auch eine für sich passende Wahl treffen“. Daher beteilige sich der MTK aktiv an Initiativen zur Berufsorientierung.

Wie Kollmeier erläutert, würden viele Jugendliche sich scheuen, eine duale Ausbildung anzustreben. Manche würden aus Angst und Unsicherheit lieber in der Schule bleiben und einen höheren Abschluss anstreben. Als Folge drohten Misserfolg, Schulabbruch und Schulwechsel. „Für diese Jugendlichen sollte die duale Ausbildung Plan A sein und nicht Plan B“, so Kollmeier in Anspielung auf den Titel des Ordners. Gleichzeitig gebe es eine Reihe von beliebten Berufen, in die viele Bewerber drängen, während sie weniger populäre Alternativen gar nicht geprüft hätten. Dabei könnten gerade dort ihre Chancen liegen.

Mit der Mappe leiste der Kreis nicht nur einen Beitrag zur Orientierung des einzelnen Jugendlichen, sondern unterstütze auch den Kampf gegen den Fachkräftemangel. Der 100-Seiten- Ordner enthalte unter anderem Checklisten und Hinweise, außerdem regionale Informationen und Adressen von hilfreichen Institutionen.

Zusammengestellt wurde die Sammlung vom „Netzwerk Jugend und Beruf“ im Main-Taunus-Kreis. Darin kooperieren neben der Jugend- und der Sozialhilfe in der Kreisverwaltung die Schulen, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Agentur für Arbeit und weitere Bildungsträger. Der Ordner wurde finanziert im Rahmen des landesweiten Programms „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule Beruf“ (OloV).

Quelle: Main-Taunus-Kreis – Büro der Kreisorgane

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