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Main-Taunus-Kreis: Flüchtlinge können Asylantrag stellen

Pressemeldung vom 6. September 2016, 15:59 Uhr

Erste Flüchtlinge aus Main-Taunus-Kreis mit Bussen zur Datenaufnahme nach Gießen gebracht

Mehr als 200 Flüchtlinge sind am (heutigen) Montag aus dem Main-Taunus-Kreis nach Gießen gebracht worden. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, können sie in der dortigen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) ihren Asylantrag stellen. In Reisebussen wurden sie aus Eppstein, Bad Soden und Eschborn vom Land nach Gießen gebracht; in den kommenden Wochen sollen weitere Flüchtlinge aus den Kommunen des Kreises folgen. „Es ist gut, dass Bewegung in die Abläufe beim BaMF kommt“, stellt Baron fest. „Hoffentlich werden jetzt auch die Asylverfahren zügig abgeschlossen, damit die Flüchtlinge wissen, woran sie sind, und damit auch die Kommunen Planungs- und Rechtssicherheit haben.“

Die Flüchtlinge aus dem Kreis werden nach ihren Terminen in Gießen in den kommenden Tagen wieder in ihre Unterkünfte im Main-Taunus-Kreis gebracht, um dort den weiteren Gang des Verfahrens abzuwarten. Koordiniert werden die Busse aus allen Landesteilen vom Regierungspräsidium in Gießen.

Nach Barons Angaben, der in Eppstein gemeinsam mit Erster Stadträtin Sabine Bergold am Sammelpunkt war, verlief die Abfahrt der Flüchtlinge aus den drei ersten Kommunen reibungslos.

Am ersten Tag wurden aus Eppstein 44 Flüchtlinge, aus Bad Soden 86 und aus Eschborn 127 Personen nach Gießen gebracht. Bislang haben den Angaben zufolge rund 1200 Flüchtlinge aus dem Kreis noch keinen Asylantrag stellen können.

Quelle: Main-Taunus-Kreis – Büro der Kreisorgane

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