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Main-Taunus-Kreis: „Vernetzung und Hilfe bei Demenz“

Pressemeldung vom 19. Juni 2015, 10:35 Uhr

Der 11. Fachtag bot Austausch und Information im Landratsamt

Mit rund 140 Besuchern war der 11. Fachtag Demenz der bislang bestbesuchte dieser Art im Landratsamt. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, nutzten zahlreiche Fachbesucher, Pflegende und Angehörige die Möglichkeit zu Austausch und Information. Die Tagung wurde von der Fachstelle Demenz der Caritas in Zusammenarbeit mit dem Main-Taunus-Kreis organisiert. Baron wertete den Fachtag als „Beitrag zur Vernetzung und zur weiteren Verbesserung der Hilfe für Demenzkranke im Main-Taunus-Kreis“.

In Vorträgen wurde neben täglichen Herausforderungen in der Betreuung auch die Frage aufgeworfen, wie Angehörige, Pflegende und die Gesellschaft den Demenzkranken begegnen können. Renate Himmler aus Hofheim, deren Mann an Alzheimer erkrankt ist, gab einen Einblick in ihr alltägliches Leben mit Demenz. Sie wünschte sich mehr zielgerichtete Angebote für Erkrankte, die auf die verschiedenen Phasen von Demenz zugeschnitten seien. Ein „Markt der Möglichkeiten“ informierte über regionale Hilfe- und Unterstützungsangebote.

Nach Angaben der Fachstelle sind im Main-Taunus-Kreis zurzeit rund 3400 Menschen an Demenz erkrankt. Das Thema werde in den Medien meist als große medizinisch-pflegerische Herausforderung thematisiert, so Baron; „dabei bleiben bisweilen ethische Fragen auf der Strecke“. Der Fachtag habe sich auch diesen Aspekten gewidmet.

Quelle: Main-Taunus-Kreis – Büro der Kreisorgane

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