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Main-Taunus-Kreis: Zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge

Pressemeldung vom 10. Juni 2015, 09:16 Uhr

11. Fachtag Demenz im Landratsamt des Main-Taunus-Kreises

Um das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge geht es beim 11. Fachtag Demenz am Donnerstag, 18. Juni 2015, im Landratsamt. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, wird die öffentliche Tagung von der Fachstelle Demenz der Caritas in Zusammenarbeit mit dem Main- Taunus-Kreis organisiert. „Wir führen nicht nur Fachkräfte zusammen, sondern bieten auch Betroffenen und ihren Angehörigen eine vielfältige Informationsplattform“, so Baron. Dazu trage neben Vorträgen auch ein „Markt der Möglichkeiten“ bei.

Nach Angaben der Fachstelle sind im Main-Taunus-Kreis zurzeit rund 3400 Menschen an Demenz erkrankt. Das Thema werde in den Medien meist als große medizinisch-pflegerische Herausforderung thematisiert, „dabei bleiben bisweilen ethische Fragen auf der Strecke“, so Baron. Der Fachtag solle sich auch diesen Fragen widmen.

In Vorträgen wird neben täglichen Herausforderungen in der Betreuung auch die Frage aufgeworfen, wie Angehörige, Pflegende und die Gesellschaft den Demenzkranken begegnen und wie diese Herausforderung künftig angenommen werden kann. Es referieren Dr. Verena Wetzstein (Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg), Dr. Gisela Bockenheimer-Lucius (Frankfurter Netzwerk Ethik in der Altenpflege) und Cathrin Otto (Otto-Seminare, Wiesbaden). Eine Angehörige gibt einen Einblick in ihr alltägliches Leben mit Demenz.

Der „Markt der Möglichkeiten“ informiert über regionale Hilfe- und Unterstützungsangebote und gibt einen Überblick über Literatur rund um das Thema „Demenz und Ethik“. Der Fachtag beginnt um 13 Uhr, die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen nimmt die Fachstelle Demenz entgegen (Tel.: 06192/2934-34 und -35, E-Mail: fachstelledemenz.mtk@caritas-maintaunus.de).

Quelle: Main-Taunus-Kreis – Büro der Kreisorgane

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