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Marburg-Biedenkopf: Auszubildende erhalten Zertifikate

Pressemeldung vom 30. Juni 2011, 10:55 Uhr

Erfolgreicher Abschluss für fünf Jugendliche im Gastronomiegewerbe

Marburg-Biedenkopf – Fünf Auszubildende des Jugendkompetenznetzwerkes der
Jugendkonflikthilfe (JUKO) Marburg e.V. haben jetzt ihre Ausbildung zur
Fachkraft im Gastgewerbe um zum Koch erfolgreich beendet. Die Übergabe der
Ausbildungszertifikate durch Maria Flohrschütz, Geschäftsführerin der JUKO,
Tanja Heinl vom KreisJobCenter und Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten
McGovern fand im Bistro Schlossparkcafé statt. Gefördert werden die
Ausbildungslehrgänge durch die die Industrie- und Handelskammer, das Land
Hessen, den Landkreis Marburg-Biedenkopf mit dem KreisJobCenter und die
Universitätsstadt Marburg.

„Auch in diesem Jahr freut sich die JUKO Marburg mit ihrer Abteilung
Jugendkompetenznetzwerk sehr, dass die außerbetrieblichen
Ausbildungslehrgänge zur Fachkraft im Gastgewerbe und zum Koch erfolgreich
verlaufen sind. Nun haben die Auszubildenden nach der Lehrzeit ihr Ziel
erreicht und ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen“, sagte Maria
Flohrschütz.

Das Jugendkompetenznetzwerk betreibt zurzeit sechs gastronomische Betriebe in
Marburg: die Schulcafeteria an der Theodor-Heuss-Schule, das Bistro A Capella
als Stadtteilcafé im Stadtwald, das Bistro Waggonhalle im Kulturzentrum, das
Bistro Petite Fleur als Saisonbetrieb, das Bistro Justitia als
Behördenkantine und das Bistro Schlossparkcafé als Saisonbetrieb. Im
Mittelpunkt des Jugendkompetenznetzwerkes stehen marktnahe Beschäftigungs-
und Ausbildungsstrukturen. In allen Betrieben erfahren die jungen Menschen
eine intensive Anleitung und Vermittlung aller berufsfeldrelevanten
Kenntnisse und Fertigkeiten.

„Sie haben jetzt einen Abschluss, auf den Sie stolz sein kann“, sagte Dr.
McGovern anerkennend zu den Jugendlichen, für die die JUKO ein intensives
Stütz- und Fördersystem biete. „Mit diesen guten Prüfungsergebnissen haben
die Jugendlichen jetzt auch sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, erklärte
Dr. McGovern.

„Die JUKO- Gastronomiebetriebe sind ideale Lernorte, weil die vielfältigen
Arbeitsbereiche mit ihrer großen Bandbreite an gastronomischen
Dienstleistungen reale Leistungsanforderungen ermöglichen. Das ist
insbesondere bei einem außerbetrieblichen Ausbildungslehrgang sehr wichtig“,
erläuterte die JUKO-Geschäftsführerin. Die Vielfältigkeit der Betriebe stelle
sicher, dass die Auszubildenden reichhaltige Erfahrungen sammeln, angefangen
mit dem Kundenkontakt und dem Speisenangebot in einem Stadtteilcafé sowie
einer Behördenkantine, dem Ausrichten von Banketten in der Waggonhalle und
auch dem regelmäßigen Wochenendeinsatz im Bistro Petite Fleur und im
Schlossparkcafé.

„Das Bistro Schlossparkcafé ist eine Ausbildungsstation mit ganz besonderer
Qualität. Für die Fachkräfte im Gastgewerbe ist es eine besondere
Herausforderung, an einem schönen und originellen Ort regelmäßig ein eher
touristisch geprägtes Publikum zu versorgen“, so Maria Flohrschütz. Für die
Köche sei es eine besondere Gelegenheit die Gäste privater Feiern und
öffentlicher Anlässe mit ihren kulinarischen Künsten in einer einzigartigen
Atmosphäre zu verwöhnen. Gerade in der Überschaubarkeit dieses Betriebes
könnten die die erforderliche Routine in den Arbeitsabläufen erlernt und
Sicherheit vermittelt werden.

Das multiprofessionelle Ausbildungsteam stellt mit einer intensiven
Praxisbetreuung, dem speziellen Unterstützung- und Förderangeboten und einem
großen persönlichen Einsatz das Ziel eines erfolgreichen Ausbildungsverlaufs
sicher.

Aus Sicht von Maria Flohrschütz ist die Gastronomie eine Zukunftsbranche, die
Fachkräfte benötigt und damit jungen Menschen optimale
Arbeitsplatzmöglichkeiten bietet. Dieser steigende Bedarf nach
gastronomischen Fachkräften werde auch damit untermauert, dass in der Region
Marburg-Biedenkopf seit Jahren die Übernachtungszahlen stetig ansteigen.

„Die Ausbildungsergebnisse zeigt, dass es äußerst aussichtsreich ist,
insbesondere für die Zielgruppe der benachteiligten Jugendlichen eine
außerbetriebliche Ausbildung im gastronomischen Segment zu betreiben. Es wird
eine grundständige Ausbildung ermöglicht, die die Integration in den ersten
Arbeitsmarkt perspektivisch nicht nur möglich sondern auch wahrscheinlich
macht“, sagte Dr. McGovern.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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