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Marburg-Biedenkopf: „Beeindruckender Einsatz für das menschliche Wohl in der Region“

Pressemeldung vom 2. Februar 2015, 10:54 Uhr

Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und Landrätin Kirsten Fründt überreichen Robert Müller den Hessischen Verdienstorden am Bande

Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und die Landrätin des Kreises Marburg-Biedenkopf, Kirsten Fründt, haben heute Robert Müller den vom Hessischen Ministerpräsidenten verliehenen Verdienstorden am Bande des Landes Hessen überreicht. „Auf Menschen wie Sie kann der Staat keinesfalls verzichten. Sie sind ein leuchtendes Vorbild für viele Menschen mit einer außerordentlich beeindruckenden Lebensleistung. Hierfür verdienen Sie unseren Dank und unsere Anerkennung“, betonte Regierungspräsident Dr. Witteck. Auch Landrätin Kirsten Fründt würdigte das jahrzehntelange, ehrenamtliche Engagement von Robert Müller: „Ohne Menschen wie ihn wäre unsere Gesellschaft ärmer und kälter“, sagte Kirsten Fründt.

Robert Müller, geboren 1925 in Gladenbach-Rachelshausen, engagierte sich im Laufe seines Lebens in zahlreichen ehrenamtlichen Bereichen und prägte damit das Zusammenleben in seiner Heimatgemeinde und in der Region. In den Jahren 1968 bis 1972 war er Erster Beigeordneter der ehemals selbstständigen Gemeinde Rachelshausen. Nach der Gebietsreform war er dort von 1972 bis 1974 als Gemeindevertreter tätig. Der pensionierte Geschäftsführer engagierte sich auch im sozialen Bereich und arbeitete aktiv im Vorstand des „Vereins für Jugend- und Erwachsenenhilfe im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau“ – von 1980 bis 1992, zuerst als Beisitzer und später als stellvertretender Vorsitzender, mit. Darüber hinaus war der Geehrte über 40 Jahre ehrenamtlicher Berichterstatter für das Hessische Statistische Landesamt. Bis heute engagiert sich Robert Müller im Vorstand der Landesseniorenvereinigung Biedenkopf e.V. Besondere Verdienste erwarb sich der Geehrte auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Runzhausen, wo er 13 Jahre lang Mitglied im Kirchenvorstand war.

„Wenn man Ihren Lebenslauf betrachtet, so ist es aus meiner Sicht besonders hervorhebenswert, dass Sie trotz ihrer schlimmen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg als Verwundeter und in russischer Gefangenschaft nicht verbittert geworden sind, sondern sich derart intensiv für das Gemeinwohl in unterschiedlichsten Bereichen engagierten“, so Dr. Witteck.

Becker war unter anderem als Laienprediger überaus beliebt und gilt als Fachmann der Geologie des Hinterlandes, der seinen reichen Erfahrungsschatz an Studenten weitergibt. Und er hat sich als „Dorfhistoriker“, der mit lokal- und regionalgeschichtlichen Vorträgen zu überzeugen weiß, einen Namen gemacht. Die Weitergabe und das Teilen von Wissen und gemachten Lebenserfahrungen waren ihm besonders wichtig.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf / Presse- und Kulturarbeit

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