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Marburg-Biedenkopf: Betreuungsbedarf für Grundschulkinder in Kirchhain steigt weiter

Pressemeldung vom 17. Juni 2011, 14:49 Uhr

Schulbetreuung wird im kommenden Schuljahr erneut ausgebaut

Marburg-Biedenkopf – Im letzten Schuljahr hatten der Landkreis
Marburg-Biedenkopf und die Stadt Kirchhain durch die Zusammenlegung der
ehemaligen Hortgruppe der Kindertagesstätte „Im Brand“ und der Schulbetreuung
des Landkreises insgesamt 80 Betreuungsplätze für Kinder im Grundschulalter
geschaffen. Bei der Einweihung der neuen Betreuungsräume auf dem Schulgelände
waren die Verantwortlichen noch davon ausgegangen, dass damit ein dem Bedarf
entsprechender Ausbau gelungen sei.

Jetzt müssen Stadt und Landkreis erkennen, dass die Nachfrage nach weiteren
Betreuungsplätzen für Grundschulkinder erneut ansteigt. „Dies hat sicherlich
auch etwas damit zu tun, dass von den verantwortlichen Fachkräften von Stadt,
Landkreis und Förderverein vor Ort sehr gute Arbeit geleistet wurde und wir
mit der Sanierung und dem Ausbau des ehemaligen Werkstattgebäudes auf dem
Gelände der Grundschule optimale Bedingungen geschaffen haben“, so Erster
Kreisbeigeordneter Dr. Kasten McGovern.

In einem neuerlichen Kraftakt wollen nun Landkreis und Stadt die Kapazitäten
erneut ausbauen. Auch die Schule will mitziehen und für die Betreuung der
Kinder nach dem Unterricht einen zusätzlichen Gruppenraum aus dem vorhandenen
Bestand zur Verfügung stellen. Ziel ist es für bis zu 30 Kinder zusätzliche
Kapazitäten zu schaffen. Ohne diese Erweiterung hätten allein von Seiten des
Landkreises aus 32 Kinder auf einer Warteliste geführt werden müssen.

Aber auch zusätzliches Personal wird benötigt. Der Landkreis ist derzeit mit
Nachdruck dabei, geeignetes zusätzliches Personal zu finden. Uwe Pöppler,
Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales beim Landkreis, in
dessen Zuständigkeit die kreisweite Schulkinderbetreuung fällt, hofft dass
sich hierfür in den nächsten Tagen geeignete Bewerberinnen und Bewerber bei
der Kreisverwaltung melden werden: “ Wir gehen davon aus, dass wir dann noch
vor den Sommerferien den Eltern, die bisher eine Absage von uns erhalten
haben, ein positive Nachricht zukommen lassen können.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Förderverein, Stadt und Landkreis
gestaltet sich sehr positiv für die Kinder und deren Eltern, so Dr. McGovern
abschließend.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf / Presse- und Kulturarbeit

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