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Marburg-Biedenkopf: Erlebnisreiche Ferien an der Ostsee – Landkreis führt Ferienfreizeiten in Glücksburg und Schuby durch

Pressemeldung vom 20. August 2009, 10:13 Uhr

Marburg-Biedenkopf. Schon seit Jahrzehnten finden Kinder- und Jugendfreizeiten in den kreiseigenen Ferienlagern Glücksburg und Schuby an der Ostsee statt. Auch in diesen Sommerferien veranstaltet der Landkreis, organisiert vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales, Fachdienst Jugendförderung, insgesamt sechs vierzehntägige Ferienfreizeiten an der Ostsee für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahren. Obwohl sich im Laufe der Jahre einiges geändert hat, gilt auch heute noch das Motto: Sommer, Sonne, Strand und Mee(h)r. Das Ganze auch mit „Schlecht-Wetter-Gute-Laune“ und „Nie-Langeweile-Garantie“!

„Viele Betreuer und Betreuerinnen waren schon als Kind in den Ferienfreizeiten und wurden vom „Glücksburg- und Schuby-Fieber“ erfasst. Für viele stand auch schon früh fest, dass sie später auch einmal als Teamerinnen und Teamer mit auf Freizeit fahren würden.

Als Beispiel soll auf die zweite Freizeit im Zeltlager Glücksburg mit 84 Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren verwiesen werden. Hier bereitete sich das achtzehnköpfige Betreuerteam bereits seit Februar intensiv auf diese Freizeit vor. Neben Themen wie Aufsichtspflicht, Gruppenverhalten und Erste Hilfe wurden viele Projekte ausgearbeitet, in die sich die Jugendlichen vor Ort einwählen konnten. So standen viele verschiedene Angebote wie Surfen, Fußball, Hip Hop, Aktion-Painting und Impro-Theater aber auch Pokern und „Chillen“ auf dem Programm. Viele Aktionen fanden auch außerhalb des Ferienlagers statt. Eine zweitägige Kanutour auf der Treene oder die Radwanderung mit Übernachtung im Heuhotel in Hünning begeisterten alle Beteiligten.

Am Strand unter freiem Himmel übernachteten die Teilnehmer der Survivaltour. Auch tagsüber wurde der 150 Meter entfernte Strand mit Blick auf das benachbarte Dänemark fast täglich zum Beachvolleyball spielen, zum Schwimmen oder Relaxen genutzt. Ein Highlight war das Projekt „Floßbau“, bei dem die Jugendlichen aus Materialien wie Paletten, Tetrapacks und Holzlatten schwimmfähige Flöße bauen sollten, die dann unter dem Jubel der gesamten Ferienbelegung einschließlich Küchenfrauen zu ihrer Jungfernfahrt in See stachen.

Die Holnis-Ralley sowie eine Nachtwanderung, Discoabend und das obligatorische Bergfest durften natürlich nicht fehlen. Zwischendrin gab es noch Besuch vom neuen Fachbereichsleiter Uwe Pöppler und dem Fachdienstleiter der Jugendförderung Stephan Landmann. „Auch ich war als Kind auf Klassenfahrt in Glücksburg und es war schon damals toll“, so Uwe Pöppler. Bei Großveranstaltungen konnten die Jugendlichen als Kandidat bei „Wetten, dass“ ihr Wissen oder ihren detektivischen Spürsinn beim Krimispiel unter Beweis stellen. Gegen Ende der Freizeit ging es mit dem Schiff von Glücksburg nach Flensburg, wo die Fußgängerzone für jeden Geschmack etwas bot. Ehe man sich versah, stand der Abschlussabend vor der Tür, ein letzter Spaziergang am Strand, Zusammensitzen am Lagerfeuer, Erinnerungen (Weißt du noch, als wir hier ankamen….), Lachen, aber auch hier und da eine Träne, weil alles schon vorbei war.

Alle waren sich einig: Wir hatten die besten Betreuer, die besten Küchenfeen, die liebsten Kinder und – wir kommen wieder!

Informationen zu den Ferienfreizeiten des Landkreises Marburg-Biedenkopf gibt es bei der Kreisverwaltung, Fachbereich Familie, Jugend und Soziales, Fachdienst Jugendförderung, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, E-Mail: jugendfoerderung@marburg-biedenkopf.de, Tel.: 06421/405-1368 (Frau Fischer Debus).

Quelle: Stadt Marburg – Pressestelle (Marburg-Biedenkopf)

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