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Marburg-Biedenkopf: Landrat Robert Fischbach überreicht sieben Ehrenbriefe und dankt für herausragendes bürgerschaftliches Engagement

Pressemeldung vom 8. Juni 2011, 15:20 Uhr

„Dank und Anerkennung für sieben aktive Menschen!“

Marburg-Biedenkopf – In einer kleinen Feierstunde hat Landrat Robert
Fischbach sieben engagierten Menschen aus Landkreis Marburg-Biedenkopf den
Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Mit dieser Auszeichnung wird das
herausragende ehrenamtliche Engagement der Geehrten öffentlich gewürdigt.
„Der Landesehrbrief ist eine Möglichkeit, für jahrelangen ehrenamtlichen
Einsatz für das Gemeinwohl Dank und Anerkennung auszusprechen“, erklärte der
Landrat.

Gabriele Schmitt aus Weimar-Niederwalgern gehörte 1996 zu den Gründungs- und
Vorstandsmitgliedern der ersten Stunde beim Arbeitskreis Landsynagoge Roth.
Von 1999 bis 2011 war sie zudem Vorsitzende des Arbeitskreises, der sich
intensiv mit der Geschichte der Rother Synagoge und mit der Geschichte und
dem Schicksal der Juden in der Region auseinandersetzt. Unter dem Vorsitz
von Gabriele Schmitt wurde der Arbeitskreis mit dem Otto-Ubbelohde-Preis
(2003), mit dem hessischen Denkmalschutzpreis (2005) und 2006 mit dem 1.
Förderpreis Hessische Heimatgeschichte ausgezeichnet.

Kurt Jaokob Schlienbecker aus Lohra hat sich von 1980 bis 1996 und von 1997
bis 2011 im Ortsbeirat für die Belange seiner Heimatortes und seiner
Mitmenschen eingesetzt. Darüber hinaus ist er seit 2007 Vorsitzender des
Familien- und Seniorenrates in Lohra.

Helmut Müller aus Münchhausen-Oberasphe hat sich dem Chorgesang verschrieben.
Von 1982 bis 1999 war er 2. Vorsitzender beim traditionsreichen
Männergesangverein „1894“ Oberasphe. Von 2000 bis 2011 lenkte er als
Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Unter seinem Vorsitz wurde auch der
„Junge Chor Oberasphe“ gegründet. Aus dieser Gründung ging fünf Jahre später
auch die Gründung des Kinderchores hervor, der heute rund 30 Kinder zählt.

Klaus-Dieter Eckel aus Bad Endbach ist in der Kommunalpolitik aktiv. Seit
1997 gehört er als Beigeordneter dem Gemeindevorstand der Gemeinde Bad
Endbach an. Von 1995 bis 1998 war er zudem Schriftführer beim SPD-Ortsverein
Bad Endbach. Von 1998 bis 2001 übernahm er dort als 2. Vorsitzender
Verantwortung. 2001 schließlich rückte er als Vorsitzender an die Spitze des
SPD-Ortsvereins auf. Ebenfalls seit 2001 ist er außerdem der Vorsitzende der
VdK-Ortsgruppe Bad Endbach.

Auch Erich Filippi aus Bad Endbach-Bottenhorn hat sich die kommunale Politik
als ein ehrenamtliches Standbein ausgesucht. Von 1993 bis 2001 war er
Mitglied im Bottenhorner Ortsbeirat und im Jahr 2001 auch Mitglied der
Gemeindevertretung. 2001 übernahm er dann die Funktion des Ortsvorstehers in
Bottenhorn. Von 1985 bis 2008 war er darüber hinaus auch Mitglied im
Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde, wo er 2009 das Amt des
stellvertretenden Vorsitzenden übernahm.

Volker Freund aus Bad Endbach-Hartenrod übernimmt seit nunmehr über drei
Jahrzehnten ehrenamtlich Verantwortung für die Gesellschaft. Von 1974 bis
1977 und von 1989 bis 1993 war er Mitglied im Ortsbeirat Hartenrod. Seit
2001 ist er als Beigeordneter im Bad Endbacher Gemeindevorstand aktiv. Von
1992 bis 1993 und von 1997 bis 2001 war er außerdem Mitglied in der
Gemeindevertretung. In der Zeit von 1985 bis 1992 übernahm er das Amt eines
Beisitzers im Vorstand des SPD-Ortsvereins Hartenrod/Schlierbach. Seit 1993
schließlich führt diesen Ortsverband als Vorsitzender.

Dieter Schepp aus Bad Endbach war von 1989 bis 1993 und von 1995 bis 2006
Mitglied im Bad Endbacher Ortsbeirat. Von 2006 bis 2011 übernahm er die
Funktion des Ortsvorstehers und gehört seit der Kommunalwahl wiederum dem
Ortsbeirat an. Seit 1997 ist er außerdem Mitglied der Gemeindevertretung. Von
1994 bis 1998 war Dieter Schepp außerdem Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bad
Endbach. Von 1998 bis 2000 fungierte er dort als Beisitzer und seit 2001 als
Schriftführer. Seit 2001 ist er auch als Vorsitzender im Obst- und
Gartenbauverein aktiv. Seit 2005 ist er Vorsitzender beim Verein
„Landschaftsführer Natur-Pur e.V.“ und seit mehr als 15 Jahren engagiert er
sich als Wanderführer für die Gäste in Bad Endbach.

Landrat Robert Fischbach dankte allen für das geleistete Engagement. „Sie
schlagen sich nicht in die Büsche wenn es darum geht, Verantwortung zu
übernehmen. Vielmehr sind Sie bereit, diese Verantwortung zu tragen – auch
wenn der Wind mal von vorne kommt“, betonte Landrat Fischbach. Er bat die
Geehrten, die Auszeichnung nicht als Abschlusszeugnis zu verstehen. Vielmehr
solle diese Ehrung auch Ansporn sein, sich weiterhin ehrenamtlich für das
Allgemeinwohl einzusetzen. „Sie alle zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten
sind, sich für diese Gesellschaft einzusetzen“, so der Landrat. Er
bescheinigte den Ausgezeichneten eine große Vorbildfunktion.

Hintergrund:

Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine 1973 vom damaligen hessischen
Ministerpräsidenten Albert Osswald gestiftete Auszeichnung für Verdienste um
das Gemeinwohl. Mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet werden kann, wer sich
mindestens zwölf Jahre lang in herausgehobener Position bei Vereinen,
sozialen oder Kulturellen Institutionen oder in der Kommunalpolitik
ehrenamtlich verdient gemacht hat.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf / Presse- und Kulturarbeit

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