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Marburg-Biedenkopf: Landrat und Erster Kreisbeigeordneter rufen „Runden Tisch“ zum Thema „Erhalt der Geburtshilfe“ in Biedenkopf ins Leben

Pressemeldung vom 12. Oktober 2012, 09:17 Uhr

Marburg-Biedenkopf – „Das Vorhaben, die Geburtshilfe im DRK-Krankenhaus in
Biedenkopf zu schließen, widerspricht voll und ganz unseren Bemühungen,
flächendeckend regionale Angebote im Rahmen der Gesundheitsregion
vorzuhalten. Ganz im Gegenteil, wir müssen alles dafür unternehmen, um dieses
wichtige Angebot im Hinterland zu erhalten, wenn wir weiterhin als
familienfreundlich angesehen werden wollen“, sagte Landrat Robert Fischbach
bereits auf dem Gemeindebesuch in Steffenberg am vergangenen Montag.

Seit Bekanntwerden der Schließungspläne haben Landrat Fischbach und der Erste
Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Dr. Karsten McGovern bereits
einige Gespräche deswegen geführt. Wie der Landrat mitteilt, gibt es auch ein
großes Interesse des Finanzministers Dr. Thomas Schäfer an diesem Thema.
Geplant, aber noch nicht terminiert, ist ein Gespräch unter anderem mit
Vertretern des DRK-Krankenhauses in Biedenkopf, mit Hebammen, einem Vertreter
der Bürgermeister aus dem Hinterland und Vertretern der Ärzte. Das Gespräch
soll dann zusammen mit Minister Dr. Schäfer, Landrat Fischbach und Dr.
McGovern geführt werden, um sich für den Erhalt der Geburtshilfe einzusetzen.

„Die Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf setzt wichtige Impulse für den
Landkreis. Es ist doch ganz klar, dass wir bei diesem Thema aktiv werden,
auch ohne Aufforderung“, sagte Landrat Fischbach. Es freue ihn sehr, dass
hier ein geschlossenes Auftreten möglich scheine, da alle Beteiligte sich für
den Erhalt dieser wichtigen Abteilung einsetzen.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf / Presse- und Kulturarbeit

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