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Marburg-Biedenkopf: Vernissage im Rahmen des Grimm-Jahres im Landratsamt

Pressemeldung vom 4. Oktober 2012, 10:59 Uhr

Marburger Künstlergruppe auf der „Anklagebank“! Hans Gottlob Rühle als Hoher
Richter und Bernd Wadenpfuhl als Anwalt

Marburg-Biedenkopf – Die Ausstellung mit dem Titel „GRIMMINALFALL Hänsel &
Gretel, Hommage an William Wechsler“ ist der Beitrag der Künstlergruppe „DAS
DRITTE AUGE“ zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der
Gebrüder Grimm“. Diese Ausstellung unterscheidet sich von sonst üblichen
Ausstellungen im Landratsamt.

Die Besonderheiten dieses Kunstprojekts haben jedoch zu einer einstweiligen
Verfügung geführt, deshalb sind alle Bilder und Objekte im Foyer verhüllt
worden. Die Besucher werden zuerst in den großen Sitzungssaal gebeten, um
einer inszenierten „Gerichtsverhandlung“ beizuwohnen. In zwei Fällen sind
sowohl die Figuren des Märchens „Hänsel und Gretel“, als auch die
Künstlerinnen und Künstler des „DRITTEN AUGES“ wegen verschiedener Vergehen
angeklagt worden. Die inszenierte „Gerichtsverhandlung“ muss klären, ob die
Ausstellung, natürlich nur im Falle eines positiven Urteils, gezeigt und der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden darf.

Das „Hohe Gericht“ wird geleitet von Richter Hans Gottlob Rühle, die
Staatsanwältin gibt Kerstin Weiß und als Verteidiger konnte „DAS DRITTE AUGE“
Rechtsanwalt Bernd Wadenpfuhl gewinnen. Als Gerichtsdiener fungiert der
Erzählkünstler Philipp Layer.

In der „Beratungspause“ werden zwei Sängerinnen des Ensembles musica europa
den „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck
singen.

Die Künstlergruppe „DAS DRITTE AUGE“ hofft zusammen mit der Kreisverwaltung
auf einen glücklichen und märchenhaften Ausgang des Geschehens und wünscht
viel Vergnügen bei einem Abend mit Überraschungen. Die Veranstaltung richtet
sich an Erwachsene.

Die „Verhandlung“ mit (hoffentlich) anschließender Vernissage wird am 8.
Oktober im Sitzungssaal des Landratsamtes (Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel)
pünktlich um 18:30 Uhr eröffnet (der ursprünglich für 18 Uhr geplante und in
einigen Einladungen genannte Termin musste um eine halbe Stunde nach hinten
verlegt werden).

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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