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Marburg: Kreiswahlleiter informiert über den Stimmzettel zur Bundestagswahl und zur repräsentativen Wahlstatistik

Pressemeldung vom 18. August 2009, 13:15 Uhr

Marburg. Der Kreiswahlleiter des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Reiner Röder, teilt mit, dass auf der Internetseite des Landkreises (www.marburg-biedenkopf.de) ein Muster des Stimmzettels zur Bundestagswahl am 27. September 2009 eingestellt ist. Das Muster kann unter dem Menüpunkt Politik, dann Wahlen und schließlich Bundestagswahl 2009 angesehen werden.

Er nannte auch weitere Einzelheiten zu den Stimmzetteln: Erstmals ist an der linken Seite des Stimmzettels für den Wahlkreis 172 Marburg ein hellgrüner Farbstreifen eingedruckt. Alle Stimmzettel haben in der rechten oberen Ecke ein Loch, mit dessen Hilfe Blinde und Sehbehinderte diesen richtig in die Wahlschablone einlegen können, die der Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V., Marburg, herstellt. Die Schablone ist ein Hilfsmittel mit dem diese Wahlberechtigten den für die Wahlentscheidung wesentlichen Inhalt des Stimmzettels mit den Fingern lesen und im Wahllokal oder bei der Briefwahl eigenständig und geheim wählen können. Sie kann beim Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen e. V., (Eschersheimer Landstraße 80, 60322 Frankfurt am Main, Telefon: 069/150 59 66, E-Mail: info@bsbh.org, Internet: www.bsbh.org) angefordert werden. Dazu vertreibt der Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen eine CD, die sämtliche Informationen zum Stimmzettel enthält.

Der Kreiswahlleiter weist außerdem darauf hin, dass die Schablonen nicht über die Wahlämter der Städte und Gemeinden erhältlich sind und auch nicht am Wahltag in den Wahllokalen vorrätig sein werden.

Wie bei den bisherigen Bundestagswahlen wird eine repräsentative Wahlstatistik geführt. Danach werden in sechs Wahllokalen im Landkreis Marburg-Biedenkopf Statistiken über die Wahlbeteiligung nach Geburtsjahresgruppen und Geschlecht sowie Geschlechts- und Altersgliederung der Wahlberechtigten und der Wählerinnen und Wähler unter Berücksichtigung der Stimmabgabe für die einzelnen Wahlvorschläge erstellt. Die Wahllokale, in denen die Statistik geführt wird:

Gemeinde Bad Endbach: Hartenrod Dorfzentrum Jeegels Hoob;
Stadt Biedenkopf: Biedenkopf Finanzamt;
Stadt Marburg: Ockershausen III Altentagesstätte, Ockershausen IV Matthäusgemeinde und Nordviertel I Gemeinschaftshaus Afföllergemeinde;
Stadt Wetter (Hessen): Amönau Bürgerhaus
Eine Verletzung des Wahlgeheimnisses durch diese statistische Erhebung ist ausgeschlossen. Der Stimmzettel in den repräsentativ ausgewählten Wahlbezirken enthält lediglich eine Kennzeichnung nach Geschlecht und fünf Altergruppen, also keine personenbezogenen Daten. Ein Faltblatt mit näheren Informationen zur Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik bei der Bundestagswahl 2009 hat der Bundeswahlleiter in sein Internetangebot („www.bundeswahlleiter.de“) unter „Aktuelle Seite zur Bundestagswahl 2009“ aufgenommen.

Quelle: Stadt Marburg – Pressestelle

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