Energiewechsel

Marburg: Land, Kreis und Kommunen investieren in den Ausbau des Radwegenetzes im Marburger Land

Pressemeldung vom 24. August 2009, 16:49 Uhr

In Amöneburg, Ebsdorfergrund und Fronhausen finden Radwanderer bald noch bessere Bedingungen vor

Marburg. „Verschiedene Einzelmaßnahmen von Land, Landkreis, der Stadt Amöneburg und den Gemeinden Ebsdorfergrund sowie Fronhausen helfen dabei, eine attraktive regionale Verbindung zwischen dem Lahntalradweg und dem Radweg R6 herzustellen. Wir können zurzeit Teilergebnisse präsentieren“, erklärte Landrat Robert Fischbach bei einem Termin am Radweg in Hachborn.

Der „Lange-Hessen-Radweg“ ist an seinen Endpunkten mit den Bahnstationen der Main-Weser-Bahn in Fronhausen und Kirchhain verknüpft und bietet sich damit auch sehr gut für tagestouristische Aktivitäten an.

Bei dem Projekt „Radwegenetz Marburger Land“ liegen die Gesamtausgaben bei 511.300 Euro, die Anteile des Landkreises und der Kommunen betragen dabei 152.500 Euro und die Fördermittel des Landes 358.800 Euro (Förderanteil 75 Prozent). Landrat Fischbach und die Bürgermeister Andreas Schulz, Michael Richter-Plettenberg sowie Reinhold Weber bedankten sich beim Land Hessen für diese Förderung. Ohne diese Unterstützung hätte die dringend erforderliche Verbesserung im Radwegenetz nicht realisiert werden können.

Der Landkreis wird mit der Stadt Amöneburg und den Gemeinden Ebsdorfergrund und Fronhausen Teilstücke dieser Route – es handelt sich um bestehende Wirtschaftswege – frostsicher mit einer Asphaltdecke ausbauen. Durch den Ausbau werden Lücken im Radwegenetz geschlossen oder Routen erweitert. Die Maßnahme besteht aus drei Teilstücken. Sie beinhaltet ein etwa 1,8 Kilometer langes Stück in der Aue des Rulfbaches in der Gemarkung der Stadt Amöneburg zwischen Roßdorf und der Brücker-Mühle, ein 520 Meter langes Stück zwischen Roßdorf und Kleinseelheim und ein drittes Teilstück, mit der Länge von 310 Meter zwischen der Lahnbrücke in Sichertshausen und der Bahnlinie Fronhausen.

Der Ausbau auf einer Gesamtlänge von rund 2,6 Kilometern erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis sowie den Kommunen Amöneburg, Ebsdorfergrund und Fronhausen/Lahn. Das „Radwegenetz Marburger Land“ wird dann eine Strecke von 103,5 Kilometern umfassen und bestehende sowie in erheblichem Maße neu angelegte Wege im Tal der Zwester-Ohm, im Amöneburger Becken östlich der Stadt Marburg und im Lahntal einbeziehen.

Weiterhin erhält das Radwegenetz „Marburger-Land“ eine einheitliche Beschilderung, die kommende Woche abgeschlossen sein wird, sowie verschiedene Rastplatzanlagen mit Wetterschutzbauten, Tisch-Bankkombinationen, Fahrrad-Anlehnbalken, hochwertige Abstellanlagen sowie Informationstafeln für Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und touristischen Angeboten.

Nach Abschluss der Maßnahme bietet die Gesamtinfrastruktur beste Voraussetzungen als Naherholungsangebot für die Einwohner der umliegenden Städte Marburg und Gießen und die Menschen in der Region, die über den Lahntalradweg und eigene Städtenetze direkt mit dem „Radwegenetz Marburger Land“ verbunden sein werden.

Bei dem Pressetermin vor Ort waren sich die Vertreter von Amöneburg, Ebsdorfergrund und Fronhausen sowie Landrat Fischbach darin einig, dass ein gutes Radwegenetz eine enorme Bereicherung für die Infrastruktur im Marburger Land darstellt.

Quelle: Stadt Marburg – Pressestelle

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis