Energiewechsel

Nidderau: Fugen müssen erneut ausgebessert werden – Hallenbad Nidderau kann erst am 6. Oktober geöffnet werden

Pressemeldung vom 15. September 2009, 12:18 Uhr

Nidderau. Die Stadt Nidderau kann das Hallenbad erst am Dienstag, 6. Oktober, öffnen. Grund für die zweiwöchige Verspätung ist ein erneutes Problem mit der Abdichtung des Beckenkopfes. Im Gegenzug bleibt das Freibad bis zum 25. September geöffnet. Die neugestaltete Saunalandschaft steht den Bürgern dagegen durchgängig zur Verfügung.
Die im Sommer durchgeführte Reparatur der Fugenabdichtung hat nicht das erhoffte Ergebnis beschert. Noch immer tröpfelt Wasser zwischen der Rinne des Edelstahlbeckens und dem Fliesenbereich hinunter in die Technikräume im Keller. Bei der Forderung nach der Durchführung der Gewährleistungsarbeiten musste die Stadt Nidderau als mittlerweile alleiniger Betreiber der Freizeiteinrichtung einen Rückschlag hinnehmen. Die einst beauftragte Firma befindet sich mittlerweile im Konkursverfahren und sah sich nicht in der Lage, die erneuten Reparaturarbeiten durchzuführen. Es habe einen hohen Zeitaufwand erfordert, einen neuen Anbieter für die komplizierten Arbeiten zu finden, berichtet Bürgermeister Gerhard Schultheiß, weshalb der Zeitplan für die Öffnung des Hallenbades durcheinander geraten sei. „Wir bedauern es sehr, dass erneut Probleme aufgetreten sind, die nicht im Verantwortungsbereich der Stadt liegen. Wir können nu hoffen, dass der Schwimmbadbetrieb nach der Reparatur endlich reibungslos erfolgen kann.“
Zudem sind die Arbeiten zeitaufwändig: Das alte Dichtmaterial in den Fugen muss von Hand herausgeschnitten werden, anschließend erfolgt die Verbreiterung der Fugen, abschließend muss die Grundierung mit Epoxidharz und das Aufbringen der Dichtmasse quasi in einem Arbeitsgang und somit Stück für Stück erfolgen.
Zumindest einen kleinen Vorteil hat die fast unendliche Geschichte mit dem undichten Schwimmbeckenkopf. Weil das Freibad eine gute Woche vor der Öffnung des Hallenbades schließt, kann ein Teil des Wassers von außen ins Innere gepumpt und somit weiterverwendet werden.

Quelle: Stadt Nidderau – Pressestelle

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