Energiewechsel

Odenwaldkreis: Bürgerengagement mit der Überreichung von Landesehrenbriefen gewürdigt

Pressemeldung vom 14. Juni 2011, 13:43 Uhr

Symbolischer Dank der Gesellschaft für ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt

Nicht für kurzfristige Aktivitäten ist der Ehrenbrief des Landes Hessen geschaffen worden, sondern um Menschen auszuzeichnen , die sich über viele Jahre dem Gemeinwohl verschrieben und dem Nächsten oder der Allgemeinheit uneigennützig gedient haben. So hatten sich am Dienstag wiederum sieben Kreisbürger im alten Sitzungssaal des Landratsamtes eingefunden, um aus der Hand der Kreisbeigeordneten Christa Weyrauch und des Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh im Rahmen einer schlichten Feierstunde die Landesehrung entgegen zu nehmen. Es waren dies Günter Braner (Kortelshütte), Gerd Brechenser (Finkenbach), Henner Dietl (Klein-Gumpen), Rainer Fink (Kortelshütte), Johann Gebhard (Ober-Mossau), Dr. Roland Krauhs (Rothenberg) und Helmut Müller (Beerfurth). Sie alle begrüßte die Kreisbeigeordnete ebenso herzlich wie die ebenfalls erschienenen Familienangehörigen, Freunde, Weggefährten, Kommunal- und Vereinsvertreter. Christa Weyrauch und Rüdiger Holschuh sprachen in ihrer Würdigung vom symbolischen Dank der Gesellschaft für ein im ursprünglichen Sinn ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet sei. Hierfür würden heute die Begriffe „Freiwilligenarbeit“ oder „Bürgerschaftliches Engagement“ verwendet. Ehrenamtliche Tätigkeit sei längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Eigene Interessen stünden in der schnelllebigen Zeit, in der viele nur an den persönlichen Nutzen und Vorteil dächten, oft im Vordergrund. „Sie haben durch ihren Einsatz, ihre Tatkraft und ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung dem Gemeinwesen einen unschätzbaren Dienst erwiesen“, resümierte Christa Weyrauch.

Günter Braner wurde für Verdienste in der örtlichen Feuerwehr ausgezeichnet. Er war Schriftführer (1988 bis 2003) und stellvertretender Vorsitzender (1996 bis 2008) des Feuerwehrvereins. Seit 1985 leitet der Stellvertretende Wehrführer (1996 bis 2009) die Wettkampfmannschaft, mit der bei den Hessischen Landesübungen ein 3. Platz erreicht wurde. Mit dem Goldenen Feuerwehrabzeichen wurde er 1991 ausgezeichnet, das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande hat er 2005 erhalten.

Gerd Brechenser war beim FC Finkenbachtal von 1983 bis 2001 2. Vorsitzender. Vorsitzender ist er seit 2001, seit 1975 Schiedsrichter und seit 2004 Beisitzer im Kreisfußballausschuss mit der Tätigkeit als Klassenleiter im Seniorenbereich. Ortsvorsteher von Finkenbach war er von 2201 bis 2006. Henner Dietl gehörte dem Ortsbeirat von 1981 bis 2001 als Mitglied, von 2001 bis 2006 als Vorsteher an. Der heutige Beigeordnete war von 2001 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung. Mit der Bronzenen (2001) und Silbernen Verdienstmedaille von Reichelsheim ausgezeichnet, war er von 1972 bis 1978 Mitglied des Personalrates der Georg-August-Zinn-Schule und von 1977 bis 1995 Rechner des SPD-Ortsvereinsvorstand Reichelsheim. Verdienste hat er sich um die Gründung einer Vogel- und Naturschutzgruppe erworben. Rainer Fink war von 1998 bis 2009 Wehrführer seiner Heimatgemeinde. Seit 1988 ist er Vorsitzender des Feuerwehrvereins, seit 2005 Jugendgruppenleiter. Der heutige Ehrenwehrführer wurde 1984 mit dem Goldenen Feuerwehrleistungsabzeichen und 2000 mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Johann Gebhard war nicht nur 30 Jahre Mitglied des Kirchenvorstandes Mossautal, sondern von 1963 bis 1971 auch Gemeindevertreter von Ober-Mossau. Seit 1971 gehört er dem Ortsbeirat an, von 1997 bis 2006 als Vorsteher. Im Jahre 2010 mit der Gemeinde-Verdienstmedaille ausgezeichnet, trug Gebhard von 1973 bis 2009 auch als Ortsgerichtsschöffe Verantwortung. Dr. Roland Krauhs, seit 1994 Stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, ist 1993 in dieses Gremium gewählt worden. Dem Ortsverein Finkenbach dient er als Bereitschaftsarzt (seit 1980), als Bereitschaftsführer (seit 1987) und als Erster Vorsitzender (seit 1992). Seit 2006 ist er als Vorsitzender des Fördervereins Notfallseelsorge/Krisenintervention in der Pflicht. Im Gemeindeparlament (1981 bis 1989) und seit 2001 als Vorsitzender der FDP-Fraktion und als Mitglied der Marktkommission hat sich Helmut Müller auch auf Kreisebene politisch eingebracht. Von 1970 bis 1972 war er Kreistagsabgeordneter, von 2001 bis 2011 Stellvertretender Kreistagsvorsitzender und Vorsitzender der FDP-Fraktion.

Quelle: Pressedienst Odenwaldkreis

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis