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Odenwaldkreis: Farbenfrohe und fantasievolle Bilder sowie Holzskulpturen im Landratsamt

Pressemeldung vom 30. April 2015, 12:35 Uhr

Zwei Künstlerinnen und ein Gastkünstler präsentieren bis zum 3. Juli ihre Werke

Seit Mittwoch, dem 29. April 2015, schmücken farbenfrohe und fantasievolle Bilder sowie Holzskulpturen die Flure im zweiten Stock des Landratsamtes in Erbach. Edith Fuhr (Höchst/Mümling-Grumbach) und Annette Volk (Michelstadt) präsentieren dort unter dem Motto „FFF – Frauen Farben Fantasie“ ihre Werke bis zum 3. Juli. Als Verstärkung haben sie sich den Bildhauer Gerhard Menzer (Breuberg/Rai-Breitenbach) als Gastkünstler mit dazu geholt.

Erster Kreisbeigeordneter Oliver Grobeis eröffnete die Ausstellung vor großem Publikum – trotz nachträglich aufgestellter Stühle mussten einige Nachzügler mit Stehplätzen vorlieb nehmen, so gefüllt war der Sitzungssaal im Landratsamt. Dieses Interesse freute Grobeis, der die beiden Künstlerinnen und ihre männliche Unterstützung herzlich willkommen hieß. „Eine Ausstellung im Landratsamt bietet die Möglichkeit, Kunstwerke auch Menschen zugänglich zu machen, die man in einer Galerie nie erreichen würde. Jeder, der auf seinem Behördengang durch die Flure geht kommt nicht umhin, die farbenfrohen und ausdrucksstarken Bilder und Skulpturen zu bewundern“, machte der Erste Kreisbeigeordnete die Besonderheit des Präsentationsortes deutlich.

Die Laudatio auf die drei Kunstschaffenden hielt Landrat a. D. Horst Schnur. Dabei begann er mit der Künstlerin, die die kürzeste Schaffenszeit hinter sich hat. Edith Fuhr widmet sich erst seit 2012 der Malerei. Künstlerisch aktiv war sie allerdings auch schon davor – als Kantorin in Höchst und als Sängerin beim Staatstheater Mainz. Heute malt sie oft bis tief in die Nacht um „mit einem Bild nicht mehr per Sie sondern per Du zu sein“.

Annette Volk ist zwar jünger an Lebensjahren, ihr künstlerisches Schaffen währt aber schon länger. So stellte sie schon 1997 ihre Bilder in Paris aus. In Volks Werken finden sich oft Metaphern für Ankunft und Gehen. Ein wichtiges Motiv, das Volk oft aufgreift, sind Brücken. Zu ihnen hat sie einen ganzen Zyklus gemalt.

Der dritte im Bunde, Gerhard Menzer, stellt Holzskulpturen aus, die der Besucher mit allen Sinnen erleben kann, auch anfassen ist erlaubt. Allerdings sollte man bei den mit Feuer bearbeiteten Werken Vorsicht walten lassen. Menzer eröffnete 1983 sein erstes Atelier, seit 2007 widmet er sich hauptberuflich der Kunst. Seine Arbeit beschäftigt sich nicht nur mit neuen Werken sondern auch mit dem Entwickeln und Entdecken neuer Verfahren und Techniken. Auf Grund aktueller Ereignisse spendet Menzer die Hälfte der Einnahmen vom Verkauf seiner Kunstwerke an die Hilfsorganisation Sea-Watch, die sich für die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer einsetzt.

„Nehmen sie sich Zeit, die Philosophie und Symbole der einzelnen Bilder und Skulpturen der verschiedenen Künstler zu entdecken und haben sie viel Spaß in der Ausstellung“ schloss Schnur seine Rede bevor Annette Volk die Gelegenheit nutzte, sich bei ihren Kollegen für die schöne Zusammenarbeit während der Vorbereitungen zu bedanken.
Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgte Madeleine Volk auf ihrer Geige. Begleitet wurde sie von Hans-Joachim Dumeier auf dem Keyboard. Für die junge Musikerin stellte die Odenwald-Akademie eine kleine finanzielle Geste bereit, die Oliver Grobeis und Horst Schnur überreichten.

Die Ausstellung „FFF – Frauen Farben Fantasie“ ist bis zum 3. Juli 2015 zu den Öffnungszeiten des Landratsames (montags, dienstags und freitags 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie donnerstags von 8:00 Uhr bis 12: 00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr) zu sehen. Bei Fragen steht Ute Naas vom Kulturmanagement des Odenwaldkreises unter Telefon 06062 70-217 oder per E-Mail an u.naas@odenwaldkreis.de zur Verfügung.

Quelle: Pressedienst Odenwaldkreis

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