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Odenwaldkreis: Gutes tun für einen Tag – noch können Projekte angemeldet werden

Pressemeldung vom 13. September 2016, 12:11 Uhr

Erster kreisweiter Freiwilligentag am 24. September – „Alte“ sowie neue Odenwälderinnen und Odenwälder und Flüchtlinge in gemeinsamen Aktionen

Eine beachtliche Vielfalt an Resonanz verzeichnet die Ehrenamtsagentur (EA) und Servicestelle Sport des Odenwaldkreises in ihren Planungen für den ersten kreisweiten Freiwilligentag unter dem Motto „Gutes tun für einen Tag“ am 24. September 2016. Themen und Aufgaben in den bereits angemeldeten Projekten kennen keine Grenzen – und so ist das Ganze auch gedacht. Denn in gemeinsamen Aktionen sollen nach Möglichkeit neue und „alte“ Bürgerinnen und Bürger im Odenwaldkreis mit Flüchtlingen zusammenfinden und sich für eine Sache engagieren, die ihnen am Herzen liegt. Die Vorschläge-Liste für das Ereignis am letzten September-Samstag hat längst Gestalt angenommen, aber die EA zeigt sich in bewährter Weise flexibel und nimmt gern noch Anmeldungen bis zum Donnerstag, 22. September, entgegen. Beispiele an Themen und Arbeitsvorhaben gefällig? Flüchtlingsarbeitskreis sowie Verkehrs- und Verschönerungsverein Rothenberg wollen den „wahren“ Ort besuchen, an dem der Raubacher Jockel den Erbacher Grafen getroffen hatte, und dort die Ruhebänke wiederherstellen. Unter dem Motto „Wie in Frankreich“ will der Turnverein 1908 Wersau eine Boule-Bahn anlegen, während der Ortsbeirat Rohrbach den Brandweiher in diesem Reichelsheimer Ortsteil herrichten möchte. Jugendfeuerwehr und Schwimmbadinitiative Hetzbach bereiten ein Make-upfür das Schwimmbad in diesem Beerfelder Stadtteil vor, das sicher mehr als nur kosmetisches Schaffen in sich bergen wird. Was innerhalb eines Tages sinnvoll und machbar ist, kann zu einem Projekt für die Aktion „Gemeinsam freiwillig im Odenwaldkreis“ werden. Viele Bürgerinnen und Bürger des Kreises haben bei einer ähnlichen, damals indessen eher ortsgebundenen Initiative bereits einmal mitgewirkt – 2014 bei „Freiwillig in der Oberzent“ und 2015 bei „Freiwillig im Gersprenztal“. Die Ehrenamtsagentur hegt die Überzeugung, dass ein Freiwilligentag für alle Beteiligten nur Vorteile bietet. Die Kreis-Bewohner können sich engagieren, ohne weitere Verpflichtungen einzugehen. Vereine und Organisationen können das eine oder andere Projekt in die Tat umsetzen, das sie zuvor mangels freiwilliger Helfer ruhen lassen mussten. Freiwilligentage können das Gefühl der Verbundenheit der Bürger mit der Region fördern. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur Gestaltung des sozialen Umfelds und tragen dazu bei, dass die Heimatstadt oder -gemeinde liebens- und lebenswerter wird. Unter den erhofften Vorteilen nennt die Ehrenamtsagentur, dass sich „Alteingesessene“ und „Neubürgerinnen / Neubürger“ beim Engagement für das Gemeinwohl in ungezwungenem Rahmen näher kennenlernen, dass Integrationspaten und Flüchtlinge zusammen an einem Projekt für die Allgemeinheit mitwirken können und dass Flüchtlinge so auch der Gemeinschaft etwas zurückgeben und womöglich besondere Fähigkeiten einbringen. Umgekehrt können Vereine sich den Geflüchteten vorstellen und Kontakte zu ihnen knüpfen, so dass beiderseits Vorurteile abgebaut werden. Wessen Neugier auf das Mitmachen beim Freiwilligentag nach dieser Beschreibung geweckt worden ist, wer wissen will, was sich noch dahinter verbergen könnte, der erfährt mehr dazu unter www.faq-asyl.odenwaldkreis.de. Wer teilnehmen möchte und eventuell noch eine neue Idee für ein Projekt im Interesse des Gemeinwohls hat, kann sich mit der Ehrenamtsagentur des Odenwaldkreises in Verbindung setzen: Telefon 06062 70-127, E-Mail ehrenamt@odenwaldkreis.de

Quelle: Odenwaldkreis / Pressestelle

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