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Odenwaldkreis: Mit „Bildung integriert“ professionelle Strukturen schaffen

Pressemeldung vom 30. August 2016, 13:57 Uhr

Teilnahme an Bundesprogramm: Transferagentur Hessen unterstützt Odenwaldkreis

Die Steuerung von Bildung ist eine zentrale Aufgabe von Kommunalpolitik. Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe, Persönlichkeitsentfaltung, Chancengerechtigkeit und Integration. Sie genießt im Odenwaldkreis einen hohen Stellenwert. Bildung ist wesentlicher Bestandteil der kommunalen Entwicklungsziele. Dies findet sich auch in der Vereinbarung der im Odenwaldkreis regierenden „großen Koalition“ wieder. Im Kreis, der schon seit je her erhebliche Mittel in Bildungsstrukturen investiert, gibt es viele Einrichtungen, die Bildungsaktivitäten anbieten. Vor diesem Hintergrund war es folgerichtig, dass sich die Region um die Teilnahme am Bundesprogramm „Bildung integriert“ bewarb. Inzwischen kann sie sich darüber freuen, dass sie den Zuschlag dafür erhalten hat.

Das auf mehrere Jahre ausgelegte Projekt, finanziert durch die Europäische Union und das Bundesministerium für Bildung und Forschung, unterstützt den Odenwaldkreis beim Aufbau einer kommunalen Bildungslandschaft sowie der Einrichtung professioneller Strukturen, die Bildungsangebote steuern und passgenau auf die Bedarfe von den Bürgerinnen und Bürgern abstimmen können. Darüber hinaus wird ein wissenschaftlich fundiertes Bildungsmonitoring erarbeitet, damit künftig politische Weichenstellungen auf der Grundlage stichhaltiger Zahlen erfolgen können. So wird ein Fachmann für Bildungsmonitoring eingestellt, der Zahlen, Daten und Fakten aufbereitet und einen Bildungsbericht erarbeitet.

„Der Kreisausschuss hat dieses Vorhaben einstimmig befürwortet und den Dezernenten für Schule und Jugend damit beauftragt, die für das Projekt notwendigen administrativen Grundlagen zu schaffen“, sagte Kreisbeigeordneter Dr. Michael Reuter, der zur Zeit für dieses Aufgabengebiet in dem Gremium verantwortlich zeichnet. Begleitet und beraten wird der Kreis durch die Transferagentur Hessen mit Sitz in Offenbach, die Unterstützung beim Etablieren wirksamer Management- und Monitoringstrukturen in den Kommunen anbietet. Damit sollen Auf- und Ausbau kommunaler Bildungslandschaften nachhaltig gefördert werden. Als eine von neun solchen Agenturen ist die hessische eingebettet in die Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Erklärtes Ziel des Odenwaldkreises ist schon seit langem, dass sich die Bildungsangebote in der Region an Bedarf und Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten, wie Dr. Reuter den Ansatz von „Bildung integriert“ bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung von Kreis und Agentur skizzierte. Ein ausgefeiltes Bildungsmonitoring mit professioneller Unterstützung durch die Transferagentur sei dabei außerordentlich hilfreich und notwendig, so der Kreisbeigeordnete, der zudem anmerkte, dass damit ein Beschluss des Kreistages vom Dezember 2014 umgesetzt wird.

„Wir verfügen über die für diesen Prozess notwendigen Fachleute, Erfahrungen und Ressourcen, die den Odenwaldkreis bei dem Projekt unterstützen werden“, führte die Leiterin der Transferagentur Hessen Felicitas von Küchler beim Ortstermin aus: „Wir helfen und qualifizieren bei den jeweiligen Entwicklungen und coachen die Mitarbeitenden der kommunalen Verwaltungen. Wir sind mit allen Kommunen, die „Bildung integriert“ umsetzen, bestens vernetzt, stellte von Küchler fest. Sie gab sich zuversichtlich im Hinblick auf den angestrebten Erfolg des Projektes im Odenwaldkreis.

Quelle: Odenwaldkreis / Pressestelle

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