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Odenwaldkreis: Studiengang für Fallmanager beim Kommunalen Job-Center

Pressemeldung vom 21. Juni 2011, 10:01 Uhr

Optionskommunen und Hochschule Fulda arbeiten für „BASS“ zusammen – Kurze Frist für Bewerbungen: Bis 24. Juni

Die hessischen Optionskommunen, unter ihnen der Odenwaldkreis, schaffen gemeinsam mit der Hochschule Fulda einen neuen Studiengang für Fallmanager – abgekürzt nennt sich das Angebot „BASS“ – soll heißen B.A. Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung. Dabei handelt es sich um ein berufsbegleitendes Studium im Fachbereich Sozialwesen. Der Odenwaldkreis hat ab Herbst in Fulda zwei Plätze für dieses duale Studium einschließlich Ausbildungsverträgen geplant. Damit will das Kommunale Job-Center (KJC) qualifiziertes Personal für die Zukunft ausbilden und gewinnen. Für Interessierte ist Eile geboten: Sie können sich noch bis Freitag, den 24. Juni beim Odenwaldkreis bewerben. Gegenüber der Hochschule Fulda müssen die Studierenden bis Mitte des Monats Juli benannt sein.
Inhalt und pädagogisches Konzept von „BASS“ sind in enger Zusammenarbeit mit den Optionskommunen entstanden, in Verbindung mit Erfahrungen und Erkenntnissen aus der aktuellen Praxis der Fallmanager. Vom KJC Odenwaldkreis war Elke Rothenheber, Projektleiterin des Programms Perspektive 50plus, als eine Vertreterin der Optionskommunen in Fulda maßgeblich an der Aufstellung des Curriculums beteiligt.
Die ganzheitliche Beratung, Förderung und Vermittlung von Menschen in besonderen Lebenslagen erfordert vielfältige Kompetenzen. Diese werden in den Fachbereichen Sozialwesen, Pflege- und Gesundheit, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft vermittelt. Parallel zum Studiengang werden die theoretischen Ansätze in der praktischen Ausbildung erprobt. Dies wird vor Ort im KJC in Erbach erfolgen. Das Studium umfasst sieben Semester einschließlich Praxisphasen und Abschlussarbeit. Es besteht aus betreuten Online-Modulen, monatlichen Präsenz-Seminaren und der praktischen Ausbildung selbst. Während der Studienzeit schafft eine Ausbildungsvergütung finanzielle Unabhängigkeit.
Die Perspektiven sind günstig – Bedarf an spezifisch qualifizierten Fachkräften im Bereich der Sozialen Sicherung, Inklusion und Verwaltung besteht aktuell wie auch zukünftig. Weitergehend öffnet der Hochschulabschluss den Zugang zu leitenden Positionen. Die Zulassungsvoraussetzungen stehen auf der Internetseite der Hochschule Fulda: www.fh-fulda.de
Im persönlichen Profil sind starke Motivation, Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Eigeninitiative sowie Teamfähigkeit und hohe Belastbarkeit mitzubringen. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen können bis 24. Juni schriftlich an den Kreisausschuss des Odenwaldkreises gerichtet werden: Personalamt, Michelstädter Straße 12, 64711 Erbach; E-Mail: bewerbung@odenwaldkreis.de
Für weitere Informationen steht der Leiter des Personalamtes Manfred Kaufmann zur Verfügung, Telefon 06062 70-216.

Quelle: Odenwaldkreis / Pressestelle

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