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Odenwaldkreis: Zahl der Arbeitslosen nimmt auch im Odenwaldkreis weiter ab

Pressemeldung vom 3. Juni 2015, 15:17 Uhr

Rückgang um 65 Personen – Quote sinkt von 5,6 auf 5,4 Prozent – Positive Tendenzen auch im SGB II

Die bundesweit günstige Entwicklung des Arbeitsmarktes zeigt sich gleichermaßen wie in Hessen auch im Odenwaldkreis. Auf das Bundesland bezogen ging die Arbeitslosenquote im Mai 2015 von 5,6 auf 5,4 Prozent zurück, was genauso für den südlichsten Landkreis verzeichnet wird. Ein Vergleich mit dem benachbarten Kreis Bergstraße zeigt dort aktuell eine Quote von 4,0 Prozent auf, während sie für die Stadt Darmstadt mit 6,2 Prozent notiert ist. Der Rückgang im Odenwald erfolgte sowohl im Rechtskreis nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II als auch im SGB III. Somit erreichte die positive Entwicklung mit leichter Verzögerung auch die zu Versorgenden nach SGB II. Der Durchschnitt der Arbeitslosenquote in Südhessen liegt hier bei 3,5, im SGB III bei 1,7 Prozent.

Im Mai 2015 waren im Odenwaldkreis insgesamt 2.815 Personen arbeitslos gemeldet, 65 weniger als im April. Sie verteilen sich auf 1.977 (im April: 2.002) Bürgerinnen und Bürger im Bereich des SGB II sowie auf 838 Personen (Vormonat: 878) im SGB III.

Die Verminderung der Arbeitslosenzahl ist durchgehend erkennbar. Den größten Anteil bildet derzeit die Gruppe der Mitbürgerinnen und Mitbürger ohne deutschen Pass. Hier wurde eine Reduzierung um 32 auf 825 Personen registriert (681 im SGB II nach 704 im April und 144 im SGB III nach 153 im April).

Die Anzahl der Jüngeren (15 bis 24 Jahre) ohne Beschäftigung gab um 25 auf 272 nach, so dass ihr Anteil nur noch bei 9,7 Prozent gegenüber 10,3 Prozent im April dieses Jahres liegt. Verringert hat sich auch die Anzahl bei den Älteren (50 bis 64 Jahre) um 20 auf 1.028. Hier beträgt der Anteil an der Arbeitslosigkeit nun 36,5 Prozent. Im Odenwaldkreis sind im Mai 1.409 Frauen von Arbeitslosigkeit betroffen, zehn weniger als einen Monat vorher. Ihr Anteil am Gesamtaufkommen beläuft sich auf 50,1 Prozent. 1.019 Frauen sind nach SGB II berechtigt, Hilfeleistungen in Anspruch zu nehmen, 390 nach SGB III.

Die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) ging im Vergleich zum April weiter zurück: Von 3.442 auf 3.380 Personen. Sie liegt deutlich unter dem Wert vom Mai 2014 (damals 3.473). Die Quote sank auf 6,5 Prozent (vor zwölf Monaten: 6,7 Prozent). Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt aktuell 83,3 Prozent.

Im Mai wurden insgesamt 593 Arbeitsstellen gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um 16 Prozent im Vergleich zum April und einer Steigerung um mehr als 60 Prozent gegenüber der gleichen Zeit des vorigen Jahres. Von den offenen Stellen liegen 313 in den Bereichen Rohstoffgewinnung, Produktion oder Fertigung. Nach Wirtschaftszweigen betrachtet, sind im Mai 285 Arbeitsstellen in Zeitarbeit angeboten, danach folgen das verarbeitende Gewerbe mit 72 und das Gesundheits- und Sozialwesen mit 53 Stellen.

Das Kommunale Job-Center des Odewaldkreises betreute im Mai 2.961 Bedarfsgemeinschaften mit erwerbsfähigen sowie nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, was einem Rückgang um 23 gegenüber dem Vormonat (2.984) entspricht. Die Zahlen der Personen im Leistungsbezug verteilen sich auf 4.288 Erwerbsfähige sowie 1.814 nicht Erwerbsfähige und liegen höher als vor einem Jahr (4.267 / 1.764).

Quelle: Odenwaldkreis / Pressestelle

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