Energiewechsel

Odenwaldkreis: Zuschuss von rund 19.000 Euro für Balancier-Parcours

Pressemeldung vom 16. Dezember 2016, 11:56 Uhr

Eine Maßnahme zur Regionalentwicklung, getragen von der Stadt Bad König und dem Verein „pro bad könig“ als deren Kooperationspartner, kann dank Fördermitteln von rund 19.000 Euro verwirklicht werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Geldern des Landes Hessen. Beim zu fördernden Vorhaben handelt es sich um einen Balancier-Parcours im Kurpark als gestalterisches Bindeglied zwischen dem Wasserspielplatz und dem Klangwald. Den entsprechenden Zuschussbescheid für das Projekt überreichte Landrat Frank Matiaske kürzlich in seinem Büro in Erbach an Bad Königs Bürgermeister Uwe Veith. Die Stadt könne nun eine besondere Chance nutzen und im Interesse verstärkter touristischer Attraktivität eine Nische besetzen, wie sie wohl nur der Bad Königer Kurpark berge, sagte Matiaske. Der Bürgermeister freute sich über die avisierte Förderung und sah darin auch eine Anerkennung für das Engagement des rührigen „pro-bad-könig“-Vereins, der für den Balancier-Parcours Spenden sammelte und Zuwendungen aus Stiftungen erhielt. Behördlich betreut wird das Projekt im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald (REKO) vom Ressort Dorf- und Regionalentwicklung in der Hauptabteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz (LRVV / Reichelsheim), die zur Kreisverwaltung gehört. Deren verantwortliche Mitarbeiterin Heidi Hofmann erläuterte, was zur Balancier-Strecke dazuzählen soll: Geräte wie Stelzen, Taue, Drehbalken oder ein Holzsteg, aber auch – passend zu Kur- und Erholungsansprüchen – ein Ruhebereich mit Hängematten. Die Einrichtung des Parcours ist innerhalb des REKO-Profils dem Handlungsfeld Tourismus mit dessen Teilziel Familienurlaub zugeordnet. Der Förderausschuss der Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) hatte die Maßnahme in seiner Sitzung am 21. November förderwürdig eingestuft. Die Investitionssumme ist mit rund 26.000 Euro veranschlagt, wovon über 25.000 Euro als förderfähige Kosten anerkannt wurden.

Quelle: Odenwaldkreis / Pressestelle

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