Energiewechsel

Rodgau: Biotonne

Pressemeldung vom 4. August 2009, 11:06 Uhr

Rodgau. Aufgrund der warmen und feuchten Witterungsverhältnisse möchte die Stadt Rodgau erneut die Bürgerinnen und Bürger auf den fachgerechten Umgang mit der Biotonne hinweisen.
Nasse, faule und geruchsintensive Stoffe sollten in Altpapier (kein Hochglanzpapier) eingewickelt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Behälter nicht direkt in der Sonne stehen. So wird vermieden, dass Geruch und Ungeziefer entstehen. Unliebsame Begleiterscheinungen in der warmen Jahreszeit, wie Fäulnis und Geruch, Madenbefall und Pilzsporen lassen sich dadurch stark reduzieren! Der Boden der Biotonne sollte immer mit Papier ausgelegt sein! Ohne großen Aufwand können so der Feuchtigkeitsgehalt reduziert werden und es kommt zu weniger Geruchs- und geringerer Sporenbildung.
Möglicher Ungezieferbefall wird deutlich verringert und die Tonne bleibt sauberer. Bei Auftreten von Ungeziefer hilft es, Kalkmehl (Algenkalk oder gelöschter Kalk) in die Biotonne zu streuen. Diese können im Baustoffhandel oder auch in gut sortierten Drogerien erworben werden. Bei gutem Wetter sollte der Deckel geöffnet werden, denn trockener und belüfteter Biomüll wird kaum von Ungeziefer befallen.
Helfen kann auch ein sogenanntes Biotonnen-Pulver. Bei diesem Pulver handelt es sich um ein natürliches Mineralpulver mit ätherischen Ölen, dass kompostierfähig Geruchs- und feuchtigkeitsbindend wirkt.
Bitte den Bioabfall nicht in „kompostierbaren“ Plastiktüten sammeln. Diese können in der Verwertungsanlage nicht schnell genug zersetzt werden, man kann sie nicht mehr von gewöhnlichen Plastiktüten unterscheiden und sie begünstigen Fäulnisprozesse. Es wird empfohlen, Papiertüten oder Küchenpapier zu verwenden. Im Handel sind Große auf die Biotonne angepasste Papiersäcke erhältlich, die die Verschmutzung der Biotonne weitgehend verhindern.
Die Stadt Rodgau empfiehlt, das Biotonnengefäß regelmäßig auszuspülen, gegebenenfalls mit Essigwasser oder dem Gartenschlauch zu reinigen.

Quelle: Stadt Rodgau – Pressestelle (Offenbach)

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