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Rodgau: Wohin mit den Pflanzabfällen, Obstresten und Astschnitten?

Pressemeldung vom 22. September 2009, 09:54 Uhr

Rodgau. Der Altweibersommer hat Einzug gehalten und die Gartensaison neigt sich dem Ende zu. Ein Spaziergang an der Rodau oder S-Bahn, entlang von Kleingärten oder öffentlichen Flächen lässt den Beobachter an der erfolgreichen Gartensaison teilhaben. Da finden sich Pflanzabfälle jeglicher Art wie Grasschnitt, Laub, Äste und Obstreste aus angrenzenden Grundstücken im Uferbereich der Rodau oder im Randbereich der öffentlichen Flächen wieder.

„Grün auf grün“ ist die Aussage manch eines vermeintlich fachkundigen Gärtners. Mit dieser Begründung werden munter die Pflanzabfälle auf meist fremde private oder öffentliche Grundstücke abgelagert. Die durch dieses Verhalten geschädigten Grundstücksbesitzer müssen dann den Abfall entsorgen. Den betreffenden Personen ist darüber hinaus offenbar nicht klar, dass sie mit der illegalen Ablagerung von Abfällen auf öffentlichem Gelände eine Ordnungswidrigkeit begehen, die geahndet werden kann. Die illegale Ablagerung entlang der Rodau bzw. im Überschwemmungsgebiet kann sogar zu einer Strafverfolgung durch die Umweltpolizei führen.

Neben dem Aspekt der illegalen Handlung ist aber auch die Beeinträchtigung des biologischen Gleichgewichtes für die betroffenen Grundstücke und Uferbereiche der Fließgewässer zu benennen. Abgelagerte Grünabfälle vernichten die darunter liegende Vegetation und führen zusätzlich zu einer ungewollten Überdüngung, die sich oft durch hohes Brennnesselaufkommen darstellt. Im Uferbereich von Fließgewässern wie der Rodau kann es bei Hochwasser zusätzlich regelmäßig zur Abschwemmung dieser Grünabfälle kommen. Nitrate und Phosphate gelangen auf diesem Wege direkt ins Fließgewässer und belasten es.

Das alles kann vermieden werden, indem die Pflanzabfälle auf dem eigenen Grundstück kompostiert und untergearbeitet werden. Wer dafür keinen Platz hat oder das nicht möchte, kann bis zu einer Kofferraumladung pro Woche kostenlos zu den üblichen Öffnungszeiten in der Kompostierungsanlage abgeben. Die Stadt Rodgau bittet die Bürgerinnen und Bürger im eigenen Interesse dieses Angebot zu nutzen.

Quelle: Stadt Rodgau – Pressestelle

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