Energiewechsel

Stadt Rüsselsheim: Ein turboschneller Ring um die B-Siedlung

Pressemeldung vom 10. April 2015, 11:42 Uhr

Rüsselsheimer Glasfasernetz&edsp;&edsp;Einige wenige können noch nachmelden

Die Stadtwerke werden in der Böllenseesiedlung jene Straßen und Straßenabschnitte mit Glasfaser versorgen, in denen die Anwohner eine ausreichende Nachfrage nach schnellem Internet bekundet haben. Die Glasfaserkabel werden in einem Ring um die B-Siedlung verlegt, beginnend in der Paul-Hessemer-Straße über die Niersteiner Straße, den Fußweg südlich der Alzeyer Straße, sowie über die Straße "In der Röth. Von dort zweigt die Glasfaser in weitere Straßen ab, in denen sich ausreichend Kunden gemeldet haben: Seilfurter Straße, St.-Alban-Straße sowie die südlichen Abschnitte der Bauschheimer und Treburer Straße (jeweils bis zur Wilhelm-Sturmfels-Straße).

Falls bis 31. Mai die wenigen noch fehlenden Kundenverträge in der südlichen Ginsheimer Straße, in der kompletten Groß-Gerauer Straße und im Nordteil der Schönauerhofstraße abgeschlossen werden, bauen die Stadtwerke auch dort aus. Für die Anwohner dieser Straßenzüge wird die eigentlich Ende März ausgelaufene Kampagne, den Glasfaser-Anschluss zum Vorzugspreis von 300 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer anzubieten, bis 31. Mai verlängert.

Auf diese Weise werden rund zwei Drittel der 252 Interessenten in den Genuss des schnellsten Internets in der Stadt kommen, die sich bis zum Stichtag 31. März aus diesem Quartier gemeldet haben. Ein flächendeckender Ausbau der Böllenseesiedlung wäre nur erfolgt, wenn sich mindestens 500 Interessenten gefunden hätten. Mit dem jetzt vorgelegten Ausbauplan, der eine Investition von 750.000 Euro umfasst, wurde eine Übereinstimmung erzielt zwischen der Nachfrage und dem, was wirtschaftlich sinnvoll ist. Ziel ist es, zum 1. Oktober die ersten Kunden ans Netz anschließen und ihnen turboschnelles Internet, auf Wunsch auch Telefon und Fernsehen, ins Haus zu liefern.

Die Straßen und Straßenabschnitte, die jetzt in der Ausbauphase nicht berücksichtigt werden, sind nicht für immer von der Zukunft abgeschnitten. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt bedarfsgerecht erschlossen werden, sofern die Nachfrage besteht. Wann und zu welchen Kosten der Glasfaserausbau dann für die Hauseigentümer erfolgt, lässt sich derzeit nicht vorhersagen.

Die Vorteile des Rüsselsheimer Glasfasernetzes: Da der Anschluss bis in den Keller – auf Wunsch sogar bis in die Wohnung – reicht, können die Stadtwerke das vom Kunden bestellte Internet-Tempo jederzeit garantieren. Mitbewerber wie die Telekom hingegen verlegen Glasfaserkabel in der Regel nur bis zum Verteilerkasten an der Straßenecke, um die letzte Wegstrecke dann die bestehende, weitaus weniger leistungsstarke Kupferleitung zu nutzen. Nur bei den Stadtwerken kann der Kunde sicher sein, dass er die bestellte Internetgeschwindigkeit auch dauerhaft und zuverlässig geliefert bekommt.

Quelle: Stadtwerke Rüsselsheim GmbH

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