Energiewechsel

Stadt Rüsselsheim: Stadtwerke erinnern an Frostschutz

Pressemeldung vom 29. Oktober 2012, 16:01 Uhr

Wer richtig vorbeugt, kann böse Überraschungen vermeiden

„Wer den ersten Frost ohne Wasserschaden überstanden hat, kann froh sein“, meint Herbert Zoller, bei den Stadtwerken Rüsselsheim zuständig für das Technische Sicherheitsmanagement. Doch keiner sollte sein Glück überstrapazieren. „Es kommt im Winter viel häufiger zu Wasserschäden als allgemein vermutet wird.“ Bei kalten Temperaturen hat sich rasch ein Eispfropf in der Leitung gebildet, der das Rohr platzen lässt. Die Folge ist: Das aufgestaute Wasser sorgt für eine Überschwemmung. Für die Schäden müssen die Wohnungs- und Hausbesitzer haften.

Doch Frostschäden lassen sich vermeiden. „Jetzt ist es an der Zeit, Vorsorge zu treffen“, rät Zoller. Leitungen, beispielsweise im Garten, die im Winter nicht benötigt werden, sollten entleert und außer Betrieb genommen werden. Wo das nicht möglich ist, sind Leitungen im Freien durch Isolierungen zu schützen.

In Kellern und in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzählern sollten Türen und Fenster immer geschlossen bleiben. Der Fachmann der Stadtwerke empfiehlt, die Heizkörper nie ganz abzudrehen, auch nicht nachts oder während des Urlaubs. Helfen kann ein Frostwächter, den es im Handel zu kaufen gibt und der bei zu kalten Temperaturen die Heizung oder ein zusätzlich geschaltetes Heizgerät aktiviert.

Zur Vorsorge aufgerufen sind besonders auch Firmen im Baugewerbe. Sie müssen Standrohrzähler entweder sicher vor Frost lagern oder an die Stadtwerke zurückgeben. „Standrohrzähler werden benötigt, wenn bei Bauarbeiten Wasser vom nächst gelegenen Hydranten geholt wird“, erläutert Herbert Zoller.

Quelle: Stadtwerke Rüsselsheim GmbH

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