Energiewechsel

Taunusstein: Abwechslungsreiche Unterhaltung im Salon-Theater

Pressemeldung vom 25. Oktober 2016, 14:30 Uhr

Der November im Salon-Theater, Röderweg 24 in Taunusstein-Bleidenstadt, startet musikalisch. Der Folk-Club lädt am 3. November um 19.30 Uhr zu einem ganz besonderen Konzert mit Yannick Monot ein, der hier sein 40-jähriges Bühnenjubiläum mit Lulo Reinhardt feiert. Er spielt French, Cajun und Zydeco-Musik.

Auch die spannende Produktion „Ein Sommerabend im Wintergarten“ ist wieder mit dabei.

Sally und Mark Driscoll führen ein sorgloses Upper-Class-Leben. Doch plötzlich erscheint John auf der Bildfläche. Ein Fremder? Ein entfernter Bekannter? Einfach ein Irrer? Oder doch einer , der schon seit langem auf unheilvolle Weise mit dem Eheleben der Driscolls verbunden ist? Es entwickelt sich ein spannendes Kammerspiel, bei dem sich herausstellt, dass nichts so ist, wie es zu sein schien. Im Stück „Ein Sommerabend im Wintergarten“ von Norman J. Crisp spielen Barbara Seeliger, Patrick Braun und Andreas Mach.

Aufführungen sind am 4. November um 19.30 Uhr, am 5. um 19.30 Uhr und am 6. November um 18 Uhr. Für alle Vorstellungen gibt es nur noch wenige freie Plätze.

Wieder aufgeführt wird auch das freche „Kontakte. In der Komödie von Autorin Sylvia Hoffman spielen Iris Stromberger und Viktor Vössing unter der Regie von Intendantin Viktoria Alexander.

Zur Handlung: Die Tatsache, dass tausende von Menschen unter Kontaktanzeigen annoncieren und jede Annonce im Durchschnitt vierzig Zuschriften erhält, zeugt von der Reduktion unmittelbarer Kommunikation und der daraus resultierenden Vereinsamung. So trifft hier ein eher schüchterner Herr auf eine lebensfrohe Dame – und erlebt sein blaues Wunder.

Dem Tüchtigen gehört die Welt – aber sonst auch nichts. Karriere und Erfolgsstreben ist manchem wichtiger als menschliche Kommunikation. Und für die Partnersuche gibt’s die Kontaktanzeigen. Schon bei der ersten Begegnung kann man sich dann gegenseitig von seinen beruflichen Erfolgen vorschwärmen – und sich alles andere ersparen. Wenn man einen Menschen kennenlernen will, muss man ihn verstehen, sich einfühlen, sich identifizieren. Leute, die sich über Kontaktanzeigen kennenlernen, sollten schon bei der ersten Begegnung damit beginnen. Möglicherweise ist die zweite Begegnung dann – gar nicht mehr nötig… Viereinhalb Bemühungen – späteres Glück nicht auszuschließen. Aufführungen sind am 11. November um 19.30 Uhr, am 12. November um 19.30 Uhr sowie am 13. November um 18 Uhr.

Viel zu lachen gibt’s am 17. November um 19.30 Uhr. Dann kommt der Schauspieler und Kabarettist Michael Quast und präsentiert gemeinsam mit Kollegin Stefani Kunkel eine Stoltze-Revue mit dem Titel „Es will mer net in mein Kopp enei“. Mit musikalischer Begleitung tragen sie Werke des Dichters und Schriftstellers Friedrich Stoltze vor, der durch seine Gedichte in Frankfurter Mundart bekannt wurde. Michael Quast und Stefani Kunkel verwandeln seine Geschichten in kleine Hörspiele. Markus Neumeyer hat gefühlvolle Balladen, freche Lieder und mitreißende Songs komponiert – so hat man Stoltze noch nie gehört! Zusammen mit den Projektionen von historischem Bildmaterial entsteht ein Programm, das Friedrich Stoltze und das Frankfurt seiner Zeit lebendig werden lässt.

Eric-Emmanuel Schmitts Krimi „Kleine Eheverbrechen“ steht im November ebenfalls auf dem Spielplan – und ist fast ausgebucht. Es spielen Saskia Valencia und Thorsten Nindel unter der Regie von Viktoria Alexander.

Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall sein Gedächtnis verloren. Lisa bringt ihn in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich ihre Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau oder doch eine Unbekannte die seinem Charme erlegen ist und ihn kurzerhand zu sich nach Hause mitgenommen hat? Ist Gilles wirklich so, wie Lisa ihn beschreibt, oder nutzt sie vielmehr die Gelegenheit, ihn in ihrer Darstellung des gemeinsamen Vorlebens nach ihren Wünschen zu formen und ihn zu dem Mann zu machen, den sie sich wünscht? Denn Gilles erkennt sich darin nicht wieder. Mühsam versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich ist er dem wundervollen Portrait ausgeliefert, das Lisa von ihm und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt? „Kleine Eheverbrechen“ ist ein funkelndes Vexierspiel zwischen intimen, tief berührenden Geständnissen der Liebe. Aufführungstermine sind am 19. November um 19.30 Uhr und am 20. November um 18 Uhr.

In „Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau“ lässt Chris Pichler ihr Publikum zu einem berührender Soloabend ein, in dem Romy Schneider selbst zu Wort kommt, in ihren Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Telefonaten, Interviews: verletzlich und aufbegehrend, naiv und intellektuell, bis ins Mark lebens- und liebeshungrig. Ein Stück deutscher Geschichte, zum Lachen, zum Weinen – und spannend wie Romy Schneiders Leben selbst. Aufführungen sind am 25. und 26. November um 19.30 Uhr.

Mit „Fleadh“ beschließt der Folk-Club im Salon-Theater den Monat. Am 27. November um 18 Uhr heißt es „Irish Music flying high“… „Fleadh“ gewannen 2015 beim deutschen Pop-und Rockpreis in fünf Kategorien.

Schnell sein sollte man auch bei der weihnachtlichen Zusatzvorstellung, die Ulrike Neradt und Hildegard Bachmann am 4. Dezember um 15 Uhr geben. In „Von Chriskinnscher, Engelscher un Nickeleesjer“ setzen die beiden ihrem weihnachtlichen Mundartprogramm ganz auf alte Traditionen. Sie erzählen wie es früher war eigene Geschichten und nehmen auch Heimatdichter „hibbe un dribbe vom Rhei“ in ihr Programm auf. Lustig geht’s zu, aber auch sentimentale Augenblicke prägen diese Darbietung. Nicht nur althergebrachte, sondern auch Weihnachtsgeschichten der Neuzeit präsentierten Ulrike Neradt, die sich als Kabarettistin, Chansonette und „Straußwirtin“ der Fernsehsendung „Fröhlicher Weinberg“ einen Namen gemacht hat, und Hildegard Bachmann, die als Ikone der Mainzer Fernsehfastnacht gilt.

Weitere Informationen zum Salon-Theater gibt es unter www.salon-theater.de, info@salon-theater.de.

Die neuen Öffnungszeiten der Theaterkasse sind mittwochs von 9 bis 11 Uhr sowie immer zwei Stunden vor jeder Veranstaltung.

Quelle: Taunusstein

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