Energiewechsel

Taunusstein: Sprengstoffrechtsnovelle verbietet Feuerwerk nahe geschützten Gebäuden

Pressemeldung vom 15. Dezember 2016, 12:55 Uhr

2009 wurde durch die Novelle der Sprengstoffverordnung das Abschießen von Feuerwerks- und Knallkörpern auch in der Nähe von Reet- und Fachwerkshäusern verboten. Das Verbot pyrotechnische Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen abbrennen zu lassen, bleibt weiterhin bestehen.

Hintergrund dieser Verordnung ist die Tatsache, dass es in den letzten Jahren vermehrt zu Bränden infolge von fehlgeleiteten Feuerwerkskörpern insbesondere in Altstadtbereichen kam.

Die Ordnungsbehörde der Stadt Taunusstein bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger darum, das Abfeuern von Silvesterraketen und anderen pyrotechnischen Effekten gemäß den Vorschriften der Sprengstoffverordnung (SprengV) in Nähe der o. a. Gebäude zu unterlassen.

Öffnungen bei Scheunen sollten verschlossen sein, Dachflächenfenster nicht unbeaufsichtigt geöffnet bleiben.

Nicht zulässig ist das Abfeuern von Raketen und Feuerwerk im Wald und am Waldrand.

Lediglich am 31. Dezember und am 01. Januar dürfen Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 (übliches Silvesterfeuerwerk) von Personen abgebrannt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Außerhalb dieses Zeitraumes dürfen diese Gegenstände nur gemäß den Ausnahmeregelungen der SprengV verwendet werden. Hierzu bittet die Ordnungsbehörde im Bedarfsfall darum, Kontakt zur zuständigen Mitarbeiterin, Frau Christ, Tel. 06128/ 241390, Mail meike.christ@taunusstein.de aufzunehmen.

Weiterhin sollte man bei der Benutzung von Feuerwerkskörpern stets entsprechende Vorsicht walten lassen und die Sicherheitsangaben der Hersteller beachten, damit niemand zu Schaden kommt.

Quelle: Stadt Taunusstein

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