Energiewechsel

Werra-Meißner-Kreis: Alte Heizungen jetzt gegen neue austauschen

Pressemeldung vom 27. Juni 2011, 11:50 Uhr

Falls Ihre Heizung durch die Einschätzung des Schornsteinfegers oder durch ihr Alter zu einem Auslaufmodell wurde, warten Sie nicht bis es wieder kalt wird.
Jetzt im Sommer kann man problemlos und ohne großen Zeitdruck eine neue Heizung installieren. Die Fachbetriebe sind unter Umständen im Gegensatz zum Winterhalbjahr nun weniger ausgelastet und können Sie so noch umfangreicher als sonst beraten.

Machen Sie sich umfassende Gedanken welche Heizung ihnen in den nächsten Jahren Behaglichkeit bringen soll, denn es ist von steigenden Rohstoffpreisen auszugehen, so Umweltdezernent Henry Thiele.
Sie haben die Wahl zwischen modernen Holzheizungen mit Pellets oder Scheitholz bzw. Brennwertkesseln mit fossilen Brennstoffen. Der klassische Niedertemperaturkessel, der in den 80 Jahren als modern galt, ist heute bereits überholt.
Das statistische Bundesamt meldete kürzlich den deutlichen temperaturbereinigten Rückgang des Heizölverbrauchs zu Gunsten des Holz- und Pelletbedarfs. Einem etwa 25 % Rückgang beim Heizöl stehen 16 % Zuwachs bei den Brennstoffen Scheitholz und Pellets gegenüber, freut sich die Umweltberaterin des Werra-Meißner-Kreises, Frau Maxisch.

Daraus wird deutlich, dass viele Hausbesitzer ihre abgängige Heizung durch eine moderne Holzheizung ersetzen, diese Ersatzmaßnahme wird nach wie vor durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit 36 Euro je kW gefördert. Pelleteinzelöfen werden nur gefördert wenn Sie in den Heizwasserkreislauf integriert sind.

Aktuelle Brennwerttechnik steht für Gas- und Ölheizungen zur Verfügung. Im Vergleich zum konventionellen Niedertemperaturkessel sind Einsparerfolge durch die Brennwertnutzung von 6-10 % zu erwarten. Heizungen mit fossilen Brennstoffen werden durch das Bafa nur gefördert, wenn gleichzeitig eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung installiert wird.

Telefon: Umweltberatung Werra-Meißner-Kreis Gabriele Maxisch 05651 302 2751, Pelleteinkaufgemeinschaft Karl-Heinz Schön 05624/920092, Antragsformulare unter www.bafa.de

Quelle: Werra-Meißner-Kreis / Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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