Energiewechsel

Werra-Meißner-Kreis: Digitalfunk erreicht nun auch den Werra-Meißner-Kreis

Pressemeldung vom 8. Oktober 2012, 15:25 Uhr

Im Werra-Meißner-Kreis fand am Dienstagabend auf Einladung von Landrat Stefan Reuß eine Informationsveranstaltung für die Spitzen der kommunalen Verwaltungen sowie die Leiter der Feuerwehren und Organisationen zum Thema Digitalfunk statt.

Aus diesem Anlass reiste Herr Marcus Bauer, Mitarbeiter der Projektgruppe Digitalfunk im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, aus Wiesbaden an und erläuterte den Anwesenden den aktuellen Stand des Digitalfunkausbaus in Hessen sowie die weiteren Planungen, insbesondere auch für den Werra-Meißner-Kreis.

Während der Ausbau in Südhessen am Voranschreiten sei und mittlerweile auch Mittel- und Osthessen erreichen würde, so könne der nördliche Teilnetzbereich, zudem auch der Werra-Meißner-Kreis gehört, damit rechnen, bereits ab Mitte des nächsten Jahres den neuartigen Digitalfunk nutzen zu können.

Eine Koordinierungsgruppe, die zur Einführung des Digitalfunks in den jeweiligen Teil­netzbereichen gegründet wird, hat bereits mit den anstehenden Arbeiten begonnen, teilt Kreisbrandinspektor Christian Sasse weiterhin mit. Demnach werden auch voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres bereits mit den Schulungen der Anwender begonnen werden. Die hierfür nötigen Kreisausbilder Sprechfunk sind bereits entsprechend fortgebildet worden.

Für die Kommunen und die Organisationen bedeutet dies jedoch nunmehr auch die haushaltsrechtlichen Grundlagen dafür zu legen, die notwendigen Geräteneu­beschaffungen zu veranlassen und den Einbau der Geräte in die Fahrzeuge zu planen. Der Werra-Meißner-Kreis hat hierbei bereits seine Unterstützung angeboten und wird zusammen mit den politischen Spitzen eine Einbaukooperation anstreben. Das Land Hessen hat bereits durch einen hessenweiten Rahmenvertrag die Grundlagen für einen einheitlichen Gerätestandard gelegt und wird die Beschaffungen der Geräte für die Feuer­wehren sowie die Katastrophenschutzeinheiten ebenfalls finanziell unterstützen. Ent­sprechende Förderbescheide werden voraussichtlich noch dieses Jahr den Bedarfsträgern zugehen, war aus dem Hause des Ministeriums zu erfahren.
Auch wenn der neue Digitalfunk für die ehrenamtlichen Feuerwehr- und Organisations­angehörigen zunächst Umstellungen und zahlreiche Fortbildungen bedeutet, so ist Kreis­brandinspektor Sasse überzeugt, dass mit der Zeit die Vorteile des neuen, deutschland­weiten Funkstandards und dessen Möglichkeiten überwiegen werden.

Quelle: Werra-Meißner-Kreis / Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis