Energiewechsel

Werra-Meißner-Kreis: Erste Sammlung für Schadstoffkleinmengen beginnt Anfang März

Pressemeldung vom 10. Februar 2015, 09:47 Uhr

In diesem Jahr beginnt die erste Sonderabfall-Kleinmengensammlung am Montag, den 02. März, in Neu-Eichenberg-Hebenshausen und endet am 09. März in Witzenhausen-Ellingerode. Der südliche Kreisteil schließt sich die Sammlung ab Dienstag, den 10. März, in Eschwege-Albungen an. Sie endet am Dienstag, den 25. März, in Herleshausen-Unhausen.

Der Fahrplan musste optimiert werden. Als wichtigste Änderung des neuen Fahrplans ist die Verschiebung von Freitagsterminen herauszustellen. Freitags wird es keine Sammlung mehr geben. Dafür dauert die Sammlung jetzt ca. eine Woche länger.

Nicht geändert hat sich die freie Terminwahl. So können an jedem Sammelort Sonderabfälle abgeben werden, wichtig falls man verreist oder aus sonstigem Grund verhindert ist. Auch für den Fall, dass man den Termin vergessen oder verpasst hat, besteht immer noch die Möglichkeit an jeden beliebigen Haltepunkt des Fahrplans die Sonderabfälle abzugeben.

Zudem kann man auf der Deponie in Meißner-Weidenhausen unabhängig von der Sammlung täglich zu den üblichen Öffnungszeiten Sonderabfall abgeben. Die maximalen Abgabemengen (bis 100 kg oder Liter) in max. 20 kg oder Liter-Originalgebinden haben sich nicht verändert. Für private Haushalte ist die Sammlung kostenfrei.

Wer den großen LKW an dem angegebenen Haltepunkt des Fahrplans nicht gleich entdecken kann, wird gebeten sich in der näheren Umgebung umzuschauen. Manchmal muss der Fahrer z.B. wegen einer Baustelle oder parkenden Fahrzeugen ein paar Meter weiter fahren. Das Schadstoffmobil kommt aber auf alle Fälle. Einen Ausfall der Sammlung hat es noch nie gegeben.

Angenommen werden Sonderabfälle in Orginalgebinden. Das Umfüllen vor Ort ist nicht möglich. Bedenklich ist es, wenn unbekannte Flüssigkeiten in Getränkeflaschen abgegeben werden. Diese Spirituosen- und sonstigen Getränkeflaschen stellen im Haushalt eine echte Gefahr für Kinder dar. Unbekannte Abfälle müssen vor Ort analysiert werden, um sie dem richtigen Entsorgungsweg zu zuordnen. Das bringt zeitliche und gesundheitliche Belastungen, u.a. durch erforderliche Geruchsproben mit sich. Während der Sammlung dürfen nur 10 Stück Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen abgegeben werden.

Was sind überhaupt Sonderabfälle?

Unter Sonderabfällen werden u.a. Chemikalien aus Haus, Garten und Hobbybereichen verstanden. Am häufigsten werden Farben, Lacke und Lösemittel abgegeben. Aber auch defekte Spraydosen mit Resten oder PU Schaumdosen können bei der Sonderabfallsammlung entsorgt werden.

Ausgetrocknete Dispersionsfarben können Sie in die Restmülltonne geben. Geringe Reste von Dispersionsfarben werden häufig abgegeben. Diese Farben können einfach durch Öffnen der Deckel austrocknen. Trockene Farbreste sind kein Sonderabfall. Beim Sonderabfall gilt wie bei anderen Abfälle auch: Vermeidung ist die beste Lösung. Der Verzicht auf Produkte, die später zu Sonderabfällen werden ist deshalb wenn möglich angeraten.

Über die Sammeltermine informiert neben dem Werra-Meißner-Kreis (Tel.: 05651 302-4751 / www.werra-meissner-kreis.de) auch der Zweckverband Abfallwirtschaft (Tel.: 05657 9895-0 / www.zva-wmk.de). Gern gibt auch die örtliche Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung Auskunft.

Wer die Sammlung komplett verpasst, hat nach wie vor die Möglichkeit Sonderabfälle täglich auf der Deponie in Meißner-Weidenhausen (Tel.: 05657 919530) abzugeben.

Quelle: Werra-Meißner-Kreis / Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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