Energiewechsel

Werra-Meißner-Kreis: Klarstellungen zum Brückenneubau im Zuge der Kreisstraße 58

Pressemeldung vom 21. Februar 2013, 14:30 Uhr

Brücke nach Kleinvach ist weiterhin für Fahrzeuge bis 18 Tonnen nutzbar

Der Werra-Meißner-Kreis als zuständiger Baulastträger für den Neubau der Werrabrücke im Zuge der Kreisstraße 58 (Zufahrt zum Ort Kleinvach) weist im Hinblick auf die Berichterstattung der vergangenen Tage auf folgende Punkte hin:

Um die erforderliche Tragfähigkeit der Brücke bis zur Herstellung der neuen Brücke beibehalten zu können, wurde die nutzbare Fahrbahnbreite der Brücke auf 3,00 m begrenzt. Die einspurige Brücke ist und bleibt nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand erst für Fahrzeuge über 18 t gesperrt. Die Aussage, dass die Brücke bereits für eine Belastung von 12 t gesperrt ist, entspricht nicht den tatsächlichen Verhältnissen. Die Beschilderung „18 t“ ist richtig. Eine Tonnagebeschränkung auf „12 t“ ist nicht vorgesehen. Die ordnungsmäßige Prüfung der Tragfähigkeit der Brücke wird im Auftrag des Landkreises als Baulastenträger von Hessen Mobil Standort Eschwege sichergestellt. Die Stadt Bad Sooden-Allendorf kann aufgrund der fehlenden Zuständigkeit zur Fragestellung der Tragfähigkeit der Kreisstraßenbrücke keine Aussagen hierzu treffen.

Da alle Bauteile der Brücke sanierungsbedürftig sind, eine Instandsetzung aus wirtschaftlichen Gründen als nicht sinnvoll erscheint und auch die bautechnische Nutzungsdauer des Bauwerks abgelaufen ist, wurde bereits im Jahr 2011 mit den Planungen zur möglichen Umsetzung eines Ersatzbaus begonnen. Im Herbst 2012 wurde im Rahmen eines Kosten- und Nutzenabwägung die Variante „1-Feld Stahlverbund mit offenem Trägerquerschnitt (integral)“ ausgewählt. Die neue Brücke soll an alter Stelle errichtet werden. Sie soll zweispurig befahrbar sein und als Neubau keine Tonnagebeschränkung erhalten. Der Ersatzneubau behebt gleichzeitig die unzureichenden Entwässerungsverhältnisse in der Bauwerksmitte (keine Mittelpfeilerstützung im Flussbett).

Vor Beginn der eigentlichen Brückenbauarbeiten soll voraussichtlich ab Sommer 2013 zunächst eine Behelfsumfahrung / Behelfsanbindung bestehend aus einer Behelfsbrücke mit Straßenanschlüssen errichtet werden. Diese Behelfsbrücke soll in 2013 errichtet werden. Hieran schließt sich der eigentliche Neubau der Werrabrücke in den Jahren 2014 und 2015 an.

Das Bauprojekt wurde aufgrund der bautechnischen Gegebenheiten mit der höchsten Priorität bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2013 und des Investitionsprogramms 2012 – 2016 des Werra-Meißner-Kreises vorgezogen. Die voraussichtlichen Investitionskosten liegen bei 3,6 Mio. € (Baukosten 3,1 Mio. € und Baunebenkosten 0,5 Mio. €). Die Aussage, dass die Kosten bei 3,1 Mio. € liegen werden (vgl. HNA v. 18.02.2013), ist nicht richtig.

Ein Antrag zur Verkehrsinfrastrukturförderung beim Land Hessen wurde vom Landkreis gestellt. Ein Zuwendungsbescheid liegt bisher noch nicht vor. Mit der Umsetzung der Maßnahme kann grundsätzlich erst nach dem Eingang des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Aufträge an Baufirmen können erst nach der endgültigen Sicherstellung der Kofinanzierung der Baumaßnahme und der Genehmigung des Haushalts 2013 des Landkreises durch den Regierungspräsidenten in Kassel vergeben werden.

Quelle: Werra-Meißner-Kreis / Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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